Die alte Garde wackelt
Real talk: Die WNBA-Playoffs sind gerade völlig chaotisch geworden. Die New York Liberty und die Las Vegas Aces – Teams, die die letzten vier Meisterschaften dominiert haben – liegen offiziell mit 0-2 hinten und stehen vor dem Aus. In der Geschichte des Best-of-Five-Formats konnte noch nie ein Team einen 0-2-Rückstand drehen. Die Story spitzt sich zu.
Atlantas großer Moment
Die Atlanta Dream schlugen die Liberty mit 101-98 nach Verlängerung, und Jordin Canada ist lowkey die Main Characterin gerade. Nachdem Allisha Gray ausfiel und Rhyne Howard struggelte, hat Canada absolut abgeliefert: 23 Punkte und 8 Assists. Angel Reese war auch voll in ihrem Element, zog mit den 23 Punkten gleich und verwandelte 4,3 Sekunden vor Schluss zwei wichtige Freiwürfe zum Sieg.
Es gab allerdings Zoff auf dem Court. Breanna Stewart behauptete, die Schiedsrichter hätten den Liberty mitgeteilt, dass sie keine Timeouts mehr hätten, was sie daran hinderte, einen Spielzug aufzubauen. Die Offiziellen bestritten das, aber der Vibe war auf jeden Fall ziemlich schräg.
Valkyries auf dem Vormarsch
Im Westen besiegten die Golden State Valkyries die Aces mit 83-81. Die Aces kämpften sich nach einem 17-Punkte-Rückstand zurück, aber Veronica Burton beendete das Comeback. Trotz einer schwierigen Wurf-Nacht traf sie in der letzten Minute einen entscheidenden Dreier und legte einen spielentscheidenden Jumpball nach. Die Valkyries stehen damit in ihrer erst zweiten Saison nur noch einen Sieg vor dem Finale. Big W.
Warum das wichtig ist
Wir stehen vor einem möglichen Finale ohne die Liberty oder die Aces, zum ersten Mal seit 2021. Wenn dieser Trend anhält, steht die Hierarchie der Liga vor einem massiven Umbruch.






