Die Wall Street geht On-Chain
Real talk: Die Wall Street schläft bei Krypto nicht. Während der Q3-Earnings-Calls diese Woche haben die größten Player im Game – Goldman Sachs, Wells Fargo und Morgan Stanley – offen über ihre Tokenisierungs-Strategien gesprochen. Anstatt den Shift zu Blockchain-basierten Assets als L zu sehen, nutzen diese Banken den Wandel, um ihr Business zu pushen.
Goldman Sachs: Trading 2.0
Goldman-CEO David Solomon hat keine Angst, dass DeFi oder Tokenisierung ihm den Rang ablaufen. Er vergleicht den aktuellen Moment mit dem Umstieg auf elektronischen Handel vor Jahrzehnten, was lowkey dazu geführt hat, dass der Markt viel effizienter wurde. Goldman baut bereits seine eigene Infrastruktur aus, wie die GS DAP-Plattform, und testet aktiv tokenisierte Anleihen und Immobilien. Solomon blieb aber realistisch: Er betonte, dass die Aktivitäten aktuell noch "klein und am Rande" sind.
Wells Fargo und Morgan Stanley
Wells Fargo nutzt bereits tokenisierte Einlagen, um grenzüberschreitende Zahlungen in zwei Minuten oder weniger abzuwickeln – ein totaler W für die Geschwindigkeit. CFO Michael Santomassimo erklärte, dass die Bank so globale Märkte erreichen kann, ohne ein riesiges Netz an internationalen Filialen aufbauen zu müssen. Morgan Stanley konzentriert sich derweil auf den Beratungs-Aspekt. CFO Sharon Yeshaya wies darauf hin, dass Investoren trotz schnellerer Assets weiterhin professionelle Beratung brauchen, um sich in dem Space zurechtzufinden.
Warum das wichtig ist
Diese Banken rennen nicht nur einem Hype hinterher – sie denken langfristig bei der Infrastruktur. Sie sehen Tokenisierung ganz klar als Weg, manuelle Prozesse zu automatisieren und Kosten zu cutten. Aber denkt dran: Das ist keine Finanzberatung und die Branche steht noch ganz am Anfang. Bleibt bei der Sache und behaltet das Risiko im Blick, während diese Legacy-Institutionen ihre Assets nach und nach on-chain bringen.






