Der Rückzieher

VanEck zieht offiziell den Stecker bei seinem geplanten Lido staked Ether (stETH) ETF. Die Vermögensverwaltung, die das S-1-Formular für den Fonds ursprünglich im Oktober 2025 eingereicht hatte, bestätigte am Mittwoch in einem SEC-Filing, dass sie das Produkt nicht weiter verfolgen wird.

Was war der Plan?

Der ETF war als Vehikel gedacht, damit Investoren ein direktes Exposure zu stETH, einem Liquid-Staking-Token, aufbauen können. Wäre der Fonds gestartet, hätte er die Tokens direkt gehalten und darauf abgezielt, die Staking-Rewards abzugreifen, die mit dem Besitz des Assets einhergehen. Bisher hat das Unternehmen keine Details dazu veröffentlicht, warum sie das Projekt einstellen oder ob sie bereits einen Plan B in der Pipeline haben.

Warum das wichtig ist

Für die Degen-Community war die Aussicht auf einen staked Ether ETF ein riesiges Thema, da er die Lücke zwischen klassischer Finanzwelt und On-Chain-Yield geschlossen hätte. Dass ein Player wie VanEck den Antrag zurückzieht, deutet darauf hin, dass das regulatorische Umfeld oder der Markt für diese spezifischen renditebringenden Produkte komplexer ist als anfangs erhofft. Zur Info: Das hier ist keine Finanzberatung – der Krypto-Space bewegt sich extrem schnell und manchmal kommen die Bags, auf die man gewartet hat, einfach nie an der Börse an.