Satelliten-Service wieder online

Die Ukraine ist digital wieder voll am Start. Nachdem es Anfang der Woche zu einer unerwarteten Drosselung der Starlink- und Starshield-Dienste kam, bestätigte ein ukrainischer Regierungsvertreter gegenüber Axios, dass die Systeme jetzt wieder mit voller Kapazität laufen. Zur Einordnung: Starlink ist essenziell für die Verteidigung, während Starshield – das von der US-Regierung verwaltet wird – für offensive Operationen genutzt wird. Es bleibt lowkey ein Rätsel, ob der plötzliche Ausfall ein direkter Befehl der Trump-Administration war oder bloß ein massiver Technik-Glitch, aber das Timing war schon ziemlich verdächtig.

Raffinerie-Angriffe gehen weiter

Während sich das Satelliten-Drama abspielte, hat die Ukraine auf dem Schlachtfeld keineswegs einen Gang zurückgeschaltet. Über Nacht traf das Land eine russische Ölraffinerie. Das ist ein massives „No-Go“ für Präsident Trump, der sich deutlich gegen diese Angriffe ausgesprochen hat. Aber die Ukraine spielt da nicht mit. Der Beamte erklärte, dass sie die Attacken wieder aufgenommen haben, weil Russland weiterhin die ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier nimmt – trotz der jüngsten (und überraschenden) Ankündigung von Präsident Trump, dass ein Waffenstillstand in Kraft sei. Zwischen Kiew und Washington herrscht gerade eine krasse „er hat, sie hat“-Stimmung.

Warum das wichtig ist

Die Vibes zwischen den USA und der Ukraine sind offiziell off. Die Spannungen bauen sich auf, seit die Trump-Administration die Sanktionen für russische Ölverkäufe aufgehoben hat – eine Entscheidung, die Präsident Wolodymyr Selenskyj als „schwache Entscheidung“ und „Geschenk an Putin“ kritisierte. Trumps darauffolgende Forderung, die Ukraine solle einen neuen Präsidenten wählen, hat die Situation weiter angeheizt. Während sich der Krieg in die Länge zieht und die Kommunikationswege komplizierter werden, befindet sich das Bündnis momentan in einer sehr unangenehmen Lage.