Der Plan, den es nie gab

Es ist ehrlich gesagt ein massives Versagen. Eine neue Anfrage zur Informationsfreiheit zeigt, dass die Regierung den Plan, Englands Landflächen auf die Waldbrandgefahr vorzubereiten, heimlich eingestampft hat. Das Ziel war ein Programm von 2023 bis 2027, um das Landmanagement anzupassen – aber dazu kam es nie.

Während die aktuelle Regierung behauptet, das sei ein Versprechen der vorherigen Verwaltung gewesen, das einfach nicht umgesetzt wurde, ist die Stimmung extrem mies. Der Umweltaktivist Guy Shrubsole, der die Dokumente eingesehen hat, nannte es „entsetzlich“, dass sich die Regierung nicht darum gekümmert hat, bis die Inferno-Brände in diesem Sommer sie förmlich dazu zwangen.

Keine Ausrüstung, kein Training

Die Situation für unsere Feuerwehren ist lowkey beängstigend. Daten der Country Land and Business Association zeigen, dass mehr als die Hälfte der 29 untersuchten Feuerwehren nicht einmal die richtige persönliche Schutzausrüstung (PSA) für Waldbrände besitzt. Wir reden hier von Ausrüstung, die für diese Bedingungen viel zu schwer ist und zu Überhitzung führt, sowie Masken, die die gefährlichen Gase aus dem Brandrauch nicht blocken.

Auch beim Training gibt es nur ein L. In manchen Gegenden sind weniger als 2 % des Personals für die Leitung von Waldbrandeinsätzen qualifiziert. Wenn Teams mit Standard-Ausrüstung gegen „apokalyptische“ Flammen in der Nähe von Atomkraftwerken kämpfen müssen, versteht man sofort, warum die Fire Brigades Union dringend mehr Investitionen und echtes Training fordert.

Warum das wichtig ist

Da das Klima immer heißer wird und das Land zur Brandfalle mutiert, kann man den Zustand unserer Katastrophenplanung nur als „verschlafen“ bezeichnen. Während die Regierung jetzt panisch Gipfeltreffen abhält, nachdem der Schaden bereits angerichtet ist, sagen Experten: Wir brauchen Fokus auf ernsthafte Maßnahmen, wie das Wiedervernässen von Mooren und echtes Landmanagement, damit sich Feuer gar nicht erst ausbreiten können. Weniger reden, einfach machen.