Die harten Fakten

Real Talk: Die Zahlen sind extrem besorgniserregend. Nach dem Chaos, das nach den Southport-Angriffen 2024 ausbrach, musste das britische Innenministerium satte 66 Millionen Pfund an Notfallgeldern für Moscheen und zugehörige Gemeindezentren bereitstellen. Es ist ein massiver Weckruf, der zeigt, wie sehr sich die Sicherheitslage für muslimische Communities in letzter Zeit verschlechtert hat.

Betrachtet man den langfristigen Trend, gehen die Zahlen nur nach oben. 2016/17 lag die Förderung noch bei etwas über 73.000 Pfund. Bis 2025/26 stieg diese Summe auf einen Rekordwert von 41 Millionen Pfund für das reguläre Schutzprogramm. Das ist nicht nur ein Gefühl – die Notwendigkeit für Schutzmaßnahmen steigt, weil im letzten Jahr im Schnitt alle fünf Tage eine Moschee in Großbritannien Ziel von Angriffen wurde.

Warum es so belastend ist

Für die Menschen vor Ort ist die Lage düster. Beispiel: das Jami-Gemeindezentrum in Birmingham. Seit März gab es dort mindestens fünf Hassverbrechen, darunter eingeworfene Fenster und Graffitis. Ehrenamtliche wie Khalid sind lowkey frustriert und betonen, dass sich Gläubige trotz polizeilicher Präsenz und dem Prevent-Team einfach nicht sicher fühlen. „Worauf warten wir? Dass etwas Schreckliches passiert?“, fragte er. Manche Familien meiden ihre lokalen Treffpunkte inzwischen ganz, weil sie sich einfach nicht mehr sicher fühlen.

Kritiker wie Shaista Gohir, Leiterin des Muslim Women’s Network UK, argumentieren, dass die Finanzierung zwar hilfreich klingt, das Geld aber oft nicht bei denen ankommt, die es am dringendsten brauchen. Viele Moscheen hängen bei den Anträgen fest, während die Auswirkungen auf Frauen und Kinder im Alltag massiv sind.

Warum das wichtig ist

Es ist der klassische Fall, in dem das System versucht, bei tief sitzender gesellschaftlicher Feindseligkeit nur hinterherzulaufen. Wie Akeela Ahmed vom British Muslim Trust es ausdrückte: Wenn die Regierung wirklich aufhören will, Millionen für Sicherheitsmaßnahmen zu verbrennen, müssen die Ursachen des Hasses bekämpft werden, anstatt nur die Symptome zu behandeln. No cap, das ist ein Teufelskreis, der so schnell nicht aufhört.