Was ist los?

Real talk, die Vibes beim Thema Wasserversorgung in UK sind echt mies. Eine 'schwere Dürre' – die höchste und extremste Kategorie – wurde offiziell für Teile von Cornwall, Devon, Dorset, Somerset sowie East und West Sussex ausgerufen. Das ist eine heftige Sache, denn es ist das erste Mal, dass diese spezielle Einstufung seit ihrer Einführung im Jahr 2012 genutzt wurde.

Nach einigen der heißesten Sommer, die je gemessen wurden, hat der Boden zu kämpfen und die Wasserpegel sinken drastisch. Rund 30 Millionen Menschen in England und Wales unterliegen aktuell Schlauchverboten – oder wie es offiziell heißt: 'temporäre Nutzungsverbote'. Falls du in einer dieser Regionen wohnst: Dein Auto waschen, den Pool befüllen oder den Garten mit dem Schlauch bewässern ist gerade safe nicht drin.

Die Wissenschaft hinter der Trockenperiode

Warum passiert das? Im Grunde ist es eine Mischung aus zu wenig Regen und steigenden Temperaturen. Südost- und Südwestengland erlebten den trockensten Zeitraum von April bis September seit über einem Jahrhundert.

Normalerweise sollten die Stauseen in England um diese Jahreszeit zu etwa 75 % gefüllt sein, aktuell liegen sie im Schnitt bei knapp über 50 %. Manche Orte, wie das Ardingly Reservoir in West Sussex, kommen gerade einmal auf 23 %. Da die Atmosphäre immer wärmer wird, ist sie quasi 'durstiger' und zieht mehr Feuchtigkeit aus dem Boden, den Pflanzen und den Stauseen. Das sind die Auswirkungen des Klimawandels in Echtzeit, no cap.

Grundwasser – das Wasser, das in Gesteinsschichten tief unter der Erde gespeichert ist – sinkt ebenfalls. Anders als Flüsse, die schnell auf einen Regenschauer reagieren, braucht Grundwasser viel länger, um sich zu erholen. Das ist lowkey scary, falls das trockene Wetter anhält.

Der Ausblick

Gibt es einen Plan? Die Regierung und die Wasserversorger planen, bis 2050 neun neue Stauseen zu bauen, um die Lage besser in den Griff zu bekommen. Es gibt allerdings auch Kritik an den historischen Investitionsstaus in die Wasserinfrastruktur. Während das Met Office darauf hinweist, dass wir bei der Erderwärmung wohl mit mehr trockenen Sommern rechnen müssen, betonen Experten, dass unser bewusster Umgang mit Wasser – und das Sparen desselben – aktuell die 'Main Character Energy' ist, auf die wir uns fokussieren müssen, um die Versorgung stabil zu halten.

Warum das wichtig ist

Wasser ist essenziell. Diese schwere Dürre ist ein Weckruf, wie sehr unser sich veränderndes Klima und die veraltete Infrastruktur die Ressourcen, die wir jeden Tag brauchen, massiv unter Druck setzen.