Die Lage

Real talk: Die Vibes für den Recruitment-CEO Tom Watson aus Worcester sind gerade komplett off. Er wird beschuldigt, einen X-Account namens „Big Time Charlie“ betrieben zu haben, der komplett eskaliert ist und angeblich Leute gedoxxt sowie eine sogenannte „Traitorbase“ aufgebaut hat.

Dieser Account, der fast 50.000 Follower erreichte, war nicht nur am Mitlesen; er hat aktiv Daten von LinkedIn gescrapt, um gezielt Leute fertigzumachen – darunter Mitarbeiter der RNLI, Anti-Rassismus-Aktivisten und Führungskräfte, die sich auf Diversity-Recruiting konzentrieren. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes richtig cringe.

Die Konsequenzen

Die Kampagnengruppe Hope Not Hate hat tief gegraben und Watson mit dem Account in Verbindung gebracht. Sobald sie damit an die Öffentlichkeit gingen und der Guardian anfing, Fragen zu stellen, war der Account plötzlich weg und wurde deaktiviert. Die Sache wird noch wilder, weil der „Big Time Charlie“-Account angeblich KI nutzte, um persönliche Daten zu sammeln, und ständig den rechtskonservativen Abgeordneten Rupert Lowe feierte – sogar mit der Behauptung, 2.500 Pfund für Lowes Partei „Restore Britain“ gespendet zu haben.

Betroffene der Belästigungen, wie die Grünen-Stadträtin Chantelle Lunt, sagen, dass die Auswirkungen real sind. Lunt, die den Account bei der Polizei meldete, bemerkte: „Das Klima ist im Moment entsetzlich und ich bin es leider gewohnt, dass Leute mich und meine Familie ins Visier nehmen.“ Andere Führungskräfte, die von dem Account angegriffen wurden, nannten die ganze Sache „bizarr“ und „unangenehm“.

Die Beweise

Woher wissen wir, dass er es war? Die Receipts sind eindeutig. Der „Big Time Charlie“-Account prahlte ständig damit, in Puerto Rico zu sein – wo Watsons Firma, die Futura Energy Group, ihren Sitz hat. Noch krasser: Der Account postete am 20. Juli ein Foto aus einem bestimmten Schweizer Hotel, und nur zwei Tage später teilte Watson ein fast identisches Foto vom selben Ort auf seinem eigenen LinkedIn-Profil.

Warum das wichtig ist

Das ist ein klassisches Beispiel dafür, wie anonymer Online-Hass von „nur einem Post“ zu echter Belästigung in der realen Welt führen kann. Humanitäre Organisationen wie die RNLI stehen ohnehin schon unter Druck, weil sie ihren Job machen. Wenn man dann noch KI-gestütztes Datenscraping hinzufügt, entsteht ein Rezept für Spaltung, das es diesen Gruppen erschwert, zu funktionieren. Das ist ein massives L für alle, die an dieser Kampagne beteiligt waren, und eine klare Erinnerung daran, dass digitale Fußabdrücke viel schwerer zu verstecken sind, als man denkt.