South Park steckt offiziell tief in seiner internet-verseuchten Ära. Die dritte Folge der 29. Staffel, 'You Like That On Your Face', ist absolut unhinged. Der Plot dreht sich um die Stadt – die jetzt anscheinend South America heißt – und die Kids sind völlig besessen von 'Aura-Battles', 'Mogging', 'Mewing' und 'Looksmaxxing'. Es ist einfach nur digitaler Chaos-Vibe.

Kyles kleiner Bruder Ike steht ein Aura-Battle gegen einen 'Looksmaxxing-Chad' an der Schule bevor, und Kyle ist lowkey gestresst, weil er diesen ganzen Look-Obsession-Trend für einen riesigen L hält. Da kommt Cartman ins Spiel, der sich als Mentor anbietet. Er nimmt Ike mit zu Sephora, um sich mit Produkten einzudecken – eine absolut witzige Anspielung darauf, dass Tweens gefühlt seit Jahren in diesen Läden leben.

Die Sache wird wild, als Cartman und Ike in die 'Sephora-Backrooms' gelockt werden – eine direkte Anspielung auf die Creepypasta-Horror-Ästhetik. Währenddessen hat es Stans Dad Randy geschafft, sich mit Beauty-Produkten auf Kindergröße zu schrumpfen, was dazu führt, dass er versehentlich in der Schule eingeschult wird. Am Ende gewinnt nicht Ike den Kampf, sondern der geschrumpfte Randy, der auftaucht und die Konkurrenz komplett zerstört, womit die Schreckensherrschaft des Chads beendet ist.

Warum das wichtig ist

Die Schöpfer Trey Parker und Matt Stone ziehen die Umbenennung in 'South America' diese Staffel voll durch und fokussieren sich mehr auf aktuelle Social-Media-Trends als rein auf politische Satire. Die Show fährt immer noch krasse Zahlen ein – die Premiere erreichte 4,2 Millionen Zuschauer. Das beweist: Auch wenn der Humor immer weirdere Züge annimmt, bleibt das Publikum am Start.