Das Update
Sean "Diddy" Combs sieht sein Entlassungsdatum vom 21. Januar 2028 auf den 8. März 2028 verschoben, wie aus Unterlagen des Bureau of Prisons (BOP) hervorgeht. Diese Anpassung folgt auf brisante Berichte von NBC News, laut denen Combs im FCI Fort Dix in New Jersey alles andere als ein normales Gefängnisleben führt.
Die Vorwürfe
Dem Bericht zufolge soll Combs, der aktuell eine 50-monatige Haftstrafe wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit Prostitution verbüßt, Mithäftlingen Tausende Dollar für Schmuggelware wie Handys und Hennessy-Cognac gezahlt haben. Weitere Anschuldigungen besagen, dass andere Insassen Aufgaben wie Kochen und Putzen für ihn übernehmen und eine Person ihn angeblich mit "Massagen nach chinesischer Art" verwöhnt haben soll.
Die Reaktion
Combs' Vertreter Juda Engelmayer wies die Darstellung zurück und erklärte gegenüber Oxygen, dass die Medien hier quasi "gewöhnliches Gefängnisleben als News" aufbauschen würden. Er fügte hinzu, dass Combs alle Regeln befolge, während er auf eine gerichtliche Entscheidung zu seinem Berufungsverfahren warte. Das BOP teilte derweil mit, dass man sich nicht zu spezifischen, anekdotischen Vorwürfen äußere, bestätigte jedoch, dass Schmuggelware – insbesondere Handys und Betäubungsmittel – eine ständige Herausforderung sei, der man aktiv entgegenwirke.
Warum das wichtig ist
Dies ist die neueste Entwicklung in einem hochkarätigen Fall, der mit Combs' Verurteilung im Oktober 2025 begann. Nach seiner Verurteilung wegen der Verschleppung von Cassie Ventura und einer Frau, die als "Jane" identifiziert wurde, um sie der Prostitution zuzuführen, blieb Combs in Bundesgewahrsam, nachdem eine Haftentlassung gegen Kaution aufgrund seines "jahrelangen Gewaltmusters" abgelehnt wurde. Sein Anwaltsteam betont weiterhin, dass er sich voll auf seine Berufung konzentriere, während die Öffentlichkeit gespannt darauf schaut, wie sein Status als prominenter Häftling mit der Realität des US-Bundesstrafvollzugs kollidiert.






