The Vibe

Falls du nach deinem nächsten Binge-Watch-Material suchst: Die neue Miniserie Below auf Netflix ist endlich da und liefert absoluten High-Stakes-Küstenhorror. Die Serie von Jesse McKeown entführt uns in die kleine, fiktive Stadt Snook’s Arm in Neufundland, wo die Stimmung lowkey am Boden ist.

The Plot

Wir steigen im Jahr 1986 mit dem neunjährigen Calvin Penney (Azriel Dalman) ein. Seine Familie versucht, ihr Haus über das Wasser zu schleppen, als alles schiefläuft und sein Vater ertrinkt. 40 Jahre später trägt der erwachsene Calvin (gespielt von Josh Hartnett) dieses Trauma immer noch mit sich herum. Er ist inzwischen Witwer und versucht, seine Familie in einer sterbenden Fischerstadt über Wasser zu halten. Er und sein Sohn Wade (Charlie Heaton) schlagen sich mühsam durch, indem sie Eis an eine lokale Brauerei verkaufen und ein Airbnb betreiben.

Die Lage eskaliert, als die Brauerei ihr Eis wegen eines seltsamen Geruchs ablehnt und Wade – der Alkohol und Pilze als Coping-Mechanismus nutzt – einen schweren Unfall baut. Währenddessen fangen die Bewohner der Stadt an, sich extrem merkwürdig zu verhalten, und ein riesiger Eisberg taucht auf, der signalisiert, dass definitiv etwas im Wasser lauert. Calvin und Dr. Fonda Howander (Mackenzie Davis) erkennen schließlich, dass der Verfall der Stadt und die Geheimnisse des Wassers mit seiner eigenen tragischen Vergangenheit verbunden sein könnten.

Warum das wichtig ist

Mit nur sechs Folgen à 45 Minuten ist die Show ein echtes Meisterwerk in Sachen Pacing. Neben dem tatsächlichen Seemonster ist sie ein tiefgründiger Blick darauf, wie menschliche Gier und die Klimakrise unsere eigenen Monster erschaffen. Es ist eine packende Erinnerung daran, dass manchmal nicht die Kreatur unter der Wasseroberfläche das Unheimlichste ist – sondern die Unfähigkeit, die Vergangenheit endlich loszulassen.