Die düstere Vision, die wir nie bekamen

Falls du dich schon immer gefragt hast, was da eigentlich geplant war: Joe Manganiello packt endlich aus. In seinen brandneuen Memoiren Bloodlines hat der Schauspieler krasse Plot-Details zu Ben Afflecks eingestampftem Batman-Film geteilt – und ganz ehrlich? Das klingt nach einem Psychothriller auf dem nächsten Level. Manganiello, der als Bösewicht Deathstroke gecastet war, verriet, dass der Film als „Superhelden-Version von David Finchers The Game“ gedacht war.

Deathstrokes Rachefeldzug

Der Plot war dark und die Vibes waren definitiv heavy – im positivsten Sinne. Deathstroke war fest davon überzeugt, dass Batman seinen Sohn getötet hat, was ihn dazu trieb, eine Kampagne zu starten, um Batmans gesamtes Leben „auseinanderzunehmen“. Das war kein 08/15-Schurkenplan; wir reden hier davon, dass Deathstroke Commissioner Gordon umbringt, Alfred Pennyworth als Geisel nimmt und sogar in die Batcave einbricht. Manganiello merkte an, dass der Film einen brutalen Fight gezeigt hätte, bei dem er fast Batman und Batgirl ausgeschaltet hätte, die daraufhin in einer Hochbahn fliehen mussten. Alles sollte in einem massiven One-on-One-Showdown in den Straßen von Gotham gipfeln.

Warum es nie dazu kam

Es ist ein massives L, dass wir dieses Projekt nie zu sehen bekommen haben. Obwohl Manganiello mega gehyped war, mit Affleck zu arbeiten – er feiert Filme wie The Town –, verlief das Projekt irgendwann im Sande. Affleck erzählte später im Happy Sad Confused-Podcast, dass seine Erfahrung bei den Justice League-Nachdrehs der absolute „Tiefpunkt“ seiner Karriere war. Er sprach die Spannungen zwischen dem Studio und den Filmemachern an und betonte, dass er einfach nur „echt froh“ für Zack Snyder war, dass dieser endlich seine eigene Version des Films veröffentlichen konnte.

Warum das wichtig ist

Für DC-Fans ist das das ultimative „Was wäre wenn“. Es gibt einen seltenen Einblick hinter die Kulissen einer riesigen kreativen Vision, die im Kreuzfeuer des Studio-Dramas unterging, und lässt uns fragen, wie Afflecks spezifische Interpretation des Dark Knight das Genre verändert hätte.