Die Lage im Nahen Osten ist gerade ziemlich angespannt. Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition im Jemen hat bestätigt, dass sie sechs ballistische Raketen abgefangen hat, die von den vom Iran unterstützten Huthi abgefeuert wurden. Die Ziele? Taif und die Region Yanbu – ein bedeutender Knotenpunkt für saudische Ölexporte.
Die Reaktion des Ölmarktes
Es herrscht ziemliche Instabilität am Markt. Die Ölpreise sprangen nach den Nachrichten um etwa 3 % nach oben und erreichten ein Ein-Wochen-Hoch, da Investoren wegen möglicher Lieferkettenprobleme nervös sind. Auch wenn sich die Preise wieder etwas beruhigt haben, nachdem Berichte über mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus die Runde machten, ist die Stimmung aktuell echt mies. Das Ganze kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da das Königreich bereits mit Pipeline-Problemen und einer von den Huthi erklärten Seeblockade zu kämpfen hat.
Ein wachsendes globales Problem
Real Talk: Das hier ist größer als nur eine Region. Die Huthi haben sich kürzlich eine strategische Position entlang der Bab-el-Mandeb-Straße gesichert, einer der geschäftigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Abdullah Abdulkader al Alimi-Bawzer, Vizepräsident der international anerkannten Regierung, fand bei der UN-Generalversammlung deutliche Worte. Er erklärte im Grunde, dass die Huthi die Weltwirtschaft als Geisel halten, indem sie die Sicherheit der Schifffahrt als Erpressungsmittel nutzen.
Was kommt als Nächstes?
Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan handeln jetzt: Ihre Generalstabschefs treffen sich, um ein gemeinsames Verteidigungsabkommen zu besprechen, nach dem ein Angriff auf einen Staat als Angriff auf alle drei gewertet wird. Währenddessen kämpfen Regierungstruppen darum, die Kontrolle über lebenswichtige Versorgungswege nach Taiz zu behalten.
Warum das wichtig ist
Da die Huthi ihren Griff an entscheidenden Transitpunkten immer weiter verstärken, wird das Risiko für die globale Energiesicherheit highkey gefährlich. Da Staats- und Regierungschefs zum Eingreifen aufgefordert werden, ist klar, dass sich der Konflikt von einem lokalen Scharmützel zu einer massiven internationalen wirtschaftlichen Belastung entwickelt.





