Ein wachsender Riss in D.C.

Real Talk: Die Vibes in Washington sind gerade echt off. Eine Gruppe von zwölf Senatoren – zur Hälfte Republikaner, zur Hälfte Demokraten – hat gerade einen Brief an Präsident Trump geschickt, in dem sie ihn drängen, aus dem neuen Deal mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auszusteigen.

Letzte Woche kündigte das Weiße Haus einen Plan an, 300.000 Tonnen russischen Diesel auf den Markt zu bringen, wobei in Zukunft noch Millionen weitere folgen sollen. Um das zu ermöglichen, hat das Finanzministerium vorübergehend die Sanktionen gegen Russlands Energiesektor ausgesetzt. Das erklärte Ziel? Den Amerikanern bei den hohen Spritpreisen zu helfen, während das Land den laufenden Krieg mit dem Iran managt. Aber für diese Senatoren ist das ein absolutes L.

Das Argument des „Verrats“

Die Senatoren, darunter Schwergewichte wie Mitch McConnell, John Cornyn und Richard Blumenthal, halten sich nicht zurück. Sie teilten dem Präsidenten mit, dass der Deal „die amerikanischen Sicherheitsinteressen schädigt und ein Verrat an den Menschen in der Ukraine ist“.

Sie argumentieren, dass zwar jeder billigeres Benzin will, dieser Schritt aber kaum Entlastung für deinen Geldbeutel bringen wird. Stattdessen behaupten sie, dass das Geld, das an den Kreml fließt, lediglich dazu beitragen wird, deren Kriegsmaschinerie zu finanzieren und die Allianzen mit China, dem Iran und Nordkorea zu stärken.

Warum das wichtig ist

Die Story wird kompliziert, weil der Kongress erst letzten Monat ein strenges Sanktionspaket verabschiedet hat – das der Präsident auch unterzeichnete –, um Druck auf Russland auszuüben. Die Senatoren argumentieren nun, dass die Regierung dieses Gesetz ignoriert, das eigentlich dazu gedacht war, durch wirtschaftlichen Druck den Konflikt zu beenden, anstatt ihn aufzuweichen. Im Grunde sagen sie dem Weißen Haus, es solle beim Sanktionskurs bleiben und „unser Vermächtnis – und die Pflicht, die Amerika als Anführer der freien Welt hat – wahren“. Die Regierung steht jetzt highkey unter Druck, sich zu entscheiden: günstigere Energiepreise oder standhaft gegenüber Russland bleiben.