In Polen sieht es aktuell ziemlich düster aus. Ein 21-jähriger Student wurde am Samstag festgenommen, nachdem er an einer Schule in Warschau mit einem 'gefährlichen Gegenstand' eine 17-Jährige verletzt hatte. Zwei weitere Frauen im Alter von 17 und 24 Jahren wurden ebenfalls verletzt, als sie vor Ort waren, um ihre Immatrikulationsunterlagen abzugeben. Berichten zufolge ist das Opfer im Krankenhaus, aber ihre Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. Die Polizei sagt, es sehe nicht so aus, als hätte die Angreiferin die Opfer gekannt. Es ist noch unklar (TBD), ob dieser Vorfall mit den anderen beiden Angriffen von Anfang der Woche in Verbindung steht. ## Wie es dazu kam Die Stimmung an polnischen Schulen ist diese Woche absolut im Keller. Vor diesem Vorfall erlebte das Land zwei weitere gewaltsame Angriffe: Am Mittwoch verletzte ein 19-Jähriger neun Menschen an einer Berufsschule in der Woiwodschaft Masowien und am Donnerstag griff ein 15-Jähriger eine Grundschule in Leszczydół-Nowiny an, was tragischerweise zum Tod eines 37-jährigen Hausmeisters führte. Die Behörden prüfen nun, ob diese Ereignisse Teil einer kranken Internet-Challenge waren. ## Die Reaktion Nach den ersten Gewalttaten schaltete die Regierung in den Krisenmodus. Premierminister Donald Tusk erklärte, es gebe 'keinen Raum für Kompromisse', wenn es um die Sicherheit der Kinder gehe, was zu einem massiven Polizeieinsatz führte, bei dem Tausende Beamte an Schulen im ganzen Land stationiert wurden. Die Polizei hat bereits 76 Personen festgenommen, darunter einen 17-Jährigen in Sierpc, der angeblich damit gedroht hatte, etwas Gefährliches zu tun. ## Warum das wichtig ist Sicherheit an Bildungseinrichtungen ist nicht verhandelbar. Da es innerhalb einer einzigen Woche zu mehreren Vorfällen kam, steht die polnische Regierung unter enormem Druck, die Sicherheit an Schulen zu erhöhen und herauszufinden, ob diese Angriffe Teil eines koordinierten digitalen Trends oder ein isolierter Anstieg von Gewalt sind. Es ist eine heftige Situation und ehrlich gesagt: Die Angst bei den Schülern ist gerade absolut berechtigt.