House Speaker Mike Johnson gerät aktuell lowkey ins Schwitzen, und das aus gutem Grund. Nachdem die GOP 2024 große Erfolge bei Latino-Wählern feierte, dreht sich der Wind gerade – und es sieht so aus, als würde diese Wählergruppe wieder zu den Demokraten abwandern. ## Das Zahlenspiel Laut neuen Umfragen von Equis Research haben die Demokraten ihren größten Vorsprung des Jahres. Auf dem allgemeinen Stimmzettel für den Kongress liegen die Demokraten derzeit bei 57%, während die Republikaner auf 31% kommen. In entscheidenden Battleground-Distrikten ist der Abstand sogar noch größer: Wahrscheinliche Latino-Wähler bevorzugen die Demokraten mit 62% zu 38%. Das ist zwar noch nicht ganz der Wert von 67%, den die Demokraten 2018 erreichten, aber ein gewaltiger Sprung gegenüber den 49% Unterstützung im Jahr 2024. ## Warum die Stimmung für die GOP kippt Die Republikaner dachten wirklich, sie hätten eine dauerhafte Neuausrichtung erreicht, aber die Daten sagen etwas anderes. Die Zustimmungswerte von Präsident Trump bei Latino-Wählern sind auf ein neues Tief gesunken: 30% Zustimmung gegenüber 65% Ablehnung. Was ist also das Problem? Real talk: Es ist die Wirtschaft. Unglaubliche 76% der Latino-Wähler missbilligen den Umgang des Präsidenten mit den Lebenshaltungskosten, was für über die Hälfte der Befragten das wichtigste Thema ist. Die Demokraten liegen nun 21 Prozentpunkte vor den Republikanern, wenn es darum geht, wem die Wähler in der Wirtschaftspolitik mehr vertrauen. ## Warum das wichtig ist Latino-Wähler waren ein Hauptgrund dafür, dass der Präsident es zurück ins Weiße Haus geschafft hat, aber diese Umfrage deutet darauf hin, dass genau sie den Demokraten helfen könnten, den Kongress zurückzuerobern. Wenn sich dieser Trend hält, könnte das für die GOP zur Midterm-Saison ein totaler L werden.