Das 4-Milliarden-Dollar-Comeback
Main-Character-Energy pur – Manus hat das Ruder wieder voll in der Hand. Nachdem Chinas Regulierungsbehörden den 2-Milliarden-Dollar-Deal mit Meta gecancelt haben, hat das KI-Startup jetzt über 500 Millionen Dollar eingesammelt. Die Muttergesellschaft Butterfly Effect bestätigte die Finanzierungsrunde, angeführt von Boyu Capital und IDG Capital, bei der auch Big Player wie Tencent und HSG (ehemals Sequoia China) wieder mit an Bord sind.
Obwohl das Unternehmen die genaue neue Bewertung nicht offiziell bestätigt hat, wird gemunkelt, dass sie bei etwa 4 Milliarden Dollar liegt – das ist quasi das Doppelte von dem, was Meta zahlen wollte. Was genau mit der Kohle passiert, wurde nicht verraten, aber sie planen, sowohl in China als auch international weiter Personal aufzubauen.
Vom Hype zur Realität
Manus tauchte im März 2025 als krasser chinesischer Konkurrent zu Premium-KI-Agenten auf. Der Hype war absolut wild – Einladungscodes sollen auf chinesischen Marktplätzen für bis zu 1,3 Millionen Dollar gehandelt worden sein.
Was Manus anders macht: Es ist kein gewöhnlicher Chatbot, sondern ein „Agent“, der Ziele aktiv ausführt – egal ob es um die Buchung deines nächsten Urlaubs geht oder die Analyse von Aktien-Performances. Sie nutzen einen Mix aus Anthropics Claude, Alibabas Qwen-Modellen und ihrer eigenen Tech. Bis Dezember 2025 erzielten sie bereits einen jährlichen wiederkehrenden Umsatz von 100 Millionen Dollar.
Die Blockade aus Peking
Die Story wurde kompliziert, als der Meta-Deal angekündigt und dann von der chinesischen Regierung eiskalt gestoppt wurde. Im März sollen die Mitgründer Xiao Hong und Ji Yichao nach Peking zitiert und mit einer Ausreisesperre belegt worden sein. Die Nationale Kommission für Entwicklung und Reform unterband die Übernahme schließlich im April mit Verweis auf Gesetze gegen ausländische Investitionen in bestimmten Sektoren.
Meta brach die Zelte im Juni ab, und seit August operiert Manus wieder komplett eigenständig. Es war ein messy Trennungsprozess – Manus musste sämtliche Nutzerdaten, die während der kurzen Meta-Partnerschaft entstanden waren, löschen, um ihre Systeme komplett zu bereinigen.
Was kommt als Nächstes?
Obwohl die Branche durch OpenAI-Initiativen und Open-Source-Projekte wie OpenClaw extrem umkämpft ist, lässt Manus nicht locker. Sie haben gerade „Cue“ gelauncht, eine App, die deinen KI-Agenten eine eigene Handynummer und digitale Wallets gibt – perfekt für alle, die ihren Bot Zahlungen regeln lassen wollen.
Man darf nicht vergessen: Peking hält die Zügel im KI-Sektor extrem straff. Vorschriften verlangen mittlerweile von führenden KI-Experten teilweise eine staatliche Genehmigung für Reisen, was zeigt, wie hoch die Stakes sind, wenn chinesische KI auf globaler Bühne mitmischen will.
Warum das wichtig ist
Hier geht es um mehr als nur einen gescheiterten Deal; es zeigt, wie geopolitische Spannungen highkey das KI-Wettrüsten beeinflussen. Da China große Exits an US-Tech-Giganten blockiert, müssen unabhängige KI-Startups beweisen, was sie wert sind. Denkt dran: Die Bewertungen sind wild, und wie immer gilt: Keine der Informationen hier ist eine Finanzberatung.






