Okay, mal ganz ehrlich: Wir sehen alle, wie schnell KI aktuell überall reingepackt wird, oft ohne dass jemand fragt, ob das überhaupt Sinn ergibt. LibreOffice, der kostenlose Open-Source-Texteditor, schlägt jetzt einen anderen Weg ein. Sie haben offiziell bestätigt, dass ihre Software in absehbarer Zeit keine integrierten generativen KI-Funktionen enthalten wird. ## Warum der KI-Boykott? Die Document Foundation, die Non-Profit-Organisation hinter LibreOffice, hat das in einem Blogpost klargestellt. Das ist kein Zufall und hat nichts damit zu tun, dass sie den Anschluss verlieren. Ihr Hauptproblem? Ganz klar: der Datenschutz. Wenn KI-Tools integriert werden, landen Dokumente oft auf einem externen Server, um verarbeitet zu werden. LibreOffice sagt dazu einfach: „Nope, ohne uns.“ Sie wollen sicherstellen, dass vertrauliche, persönliche oder sensible Daten genau dort bleiben, wo sie hingehören: auf deinem Rechner. Lowkey ein echter Flex für die Nutzerkontrolle in einer Welt, in der Daten die neue Währung sind. ## Was bedeutet das für dich? Wenn du diese ganzen KI-Features, die überall aus dem Boden sprießen, schon länger kritisch beäugst und dich fragst, ob die wirklich nützlich sind oder einfach nur unnötiger Ballast, dann gibt dir LibreOffice eine Option. Sie machen quasi „no cap“ Schluss mit der KI-Integration in der Standard-Version. Dieser Standpunkt ist eine echte Erfrischung im Vergleich zur „Enshittification“ vieler Programme, bei denen Features nur eingebaut werden, um trendig zu wirken, nicht weil sie wirklich helfen. Sie bleiben bei ihrer Linie, bis KI-Technik ihre strengen Anforderungen erfüllt – also dass Daten lokal bleiben und man nicht von einem einzigen Anbieter abhängig ist. Aber hey, wenn du voll auf den KI-Hype stehst, kannst du dir über Erweiterungen immer noch KI-Funktionen holen, die mit lokalen Modellen arbeiten. Sie geben dir die Wahl, und genau darum geht es doch. ## Warum das wichtig ist Die Entscheidung von LibreOffice verdeutlicht die wachsende Sorge um Datenschutz und die Übersättigung mit KI-Features in alltäglicher Software. Für Nutzer, die Wert darauf legen, die Kontrolle über ihre Infos zu behalten, bietet diese Open-Source-Alternative einen sicheren Hafen – und beweist, dass Software nicht jeden KI-Trend mitmachen muss, um relevant zu bleiben.
LibreOffice sagt 'Nein' zu KI, um deine Dokumente privat zu halten
Der Open-Source-Texteditor verzichtet bewusst auf KI-Integration und stellt den Datenschutz vor kurzlebige Tech-Trends.

Quelle: TechCrunch ↗ · Mit KI-Hilfe neu geschrieben – wichtige Details bitte in der Quelle prüfen.
Wie findest du die Story?
Einloggen zum Reagieren
Teste dich
3 schnelle Fragen zur Story
Kommentare
(0)Noch keine Kommentare – schreib den ersten!
Similar articles you might enjoy

Tung Tung Tung Sahur: Die KI-Memesensation steckt in einem Riesen-Prozess
Ein viraler 'Brainrot'-Character testet gerade die Grenzen des Urheberrechts und die Frage, wem KI-generierte Kunst eigentlich gehört.

Flai: $27 Mio. Investment für KI-gestützte Autohaus-Termine
Das Startup wickelt bereits 50.000 Termine im Monat ab und hat jetzt das nötige Kapital für den Scale-up.

Etched: KI-Chip-Startup könnte 40 Mrd. Dollar wert sein
Das vier Jahre alte KI-Hardware-Unternehmen erhält massive Investitionsangebote, nur Monate nach der letzten Finanzierungsrunde.
Ähnliche Artikel
Frag alles zu diesem Artikel


