Das Personalkarussell dreht sich weiter

Klassische Medien-Pipeline, würde ich sagen. Karoline Leavitt, die zuvor als Pressesprecherin für die Trump-Administration tätig war, hat offiziell einen neuen Job bei Fox News ergattert. Der Sender bestätigte am Montag, dass sie ab sofort zum Team als Contributorin gehört.

Leavitts Zeit in der Regierung war lowkey durch ihre hitzigen Wortgefechte mit der Presse geprägt – oft ging sie viral, weil sie so schlagfertig auf kritische Fragen reagiert hat. Jetzt tauscht sie das Podium gegen das Studio von Fox. Ein Move, der mittlerweile fast schon zum Standard-Blueprint für Leute geworden ist, die die Administration verlassen.

Ein ausgetretener Pfad

Falls sich das wie ein Déjà-vu anfühlt: Der Wechsel vom Regierungsamt zum TV-Gesicht bei Fox ist aktuell ein riesiger Trend in der Medienlandschaft. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Kayleigh McEnany, die ebenfalls zum Sender gewechselt ist, und Larry Kudrow, der heute als Moderator bei Fox Business Network arbeitet. Es ist definitiv ein W für die Strategie des Senders, bekannte Gesichter aus der Trump-Ära zu rekrutieren.

Warum das wichtig ist

Dieser Wechsel unterstreicht die enge Feedbackschleife zwischen politischen Schwergewichten und dem Kabelfernsehen. Indem Fox eine weitere ehemalige Regierungsbeamtin einstellt, setzen sie voll auf Stimmen, die perfekt zum Stammpublikum passen und dafür sorgen, dass diese Narrative im nationalen Diskurs absolut präsent bleiben.