Die Golf-Welt ist komplett shook. Jon Rahm hat offiziell mit LIV Golf gebrochen, verzichtet auf einen fetten neunstelligen Vertrag und eine Forderung von 7,5 Millionen Dollar. Er hat quasi seine LIV-Rechte gegen seine Freiheit eingetauscht – no cap, das ist ein riesiger W für seine Karriere. Während LIV Golf 2.0 droht und andere Spieler bis zum 25. Oktober unter Druck stehen, ihren Vertrag zu verlängern, zieht Rahm sein eigenes Ding durch.
Der aktuelle Plan
Rahm macht keine Pause. Er beendet die Saison 2026 auf der DP World Tour. Er steht bereits für die Abu Dhabi Championship vom 5. bis 8. November auf dem Tee, danach geht es nach Dubai. Aktuell liegt er auf Platz 46 im Race to Dubai und ist für alle vier Majors im nächsten Jahr sicher qualifiziert. Die Vibes stimmen wieder, damit er auf höchstem Level angreifen kann.
Das PGA Tour-Comeback
Kann er also direkt zurück zur PGA Tour? Es ist kompliziert. Das bisherige 'Returning Member'-Programm der Tour – mit dem Brooks Koepka zurückkehrte – ist aktuell geschlossen. PGA Tour CEO Brian Rolapp hat signalisiert, dass er keine neuen, speziellen Wege für solche Rückkehrer öffnen will.
Allerdings hat Rahm ein Ass im Ärmel: seinen Masters-Sieg von 2023. Dank dem hat er eine fünfjährige Befreiung, was quasi ein 'Get Out of Jail Free'-Ticket ist. Damit kann er das Grind-Level überspringen und spätestens 2028 direkt in die Championship Series einsteigen.
Warum das wichtig ist
Real talk: Rahm ist vierfacher Vater und lebt in Arizona, da ist das ständige Pendeln nach Europa ein riesiger Stressfaktor. Er wird wahrscheinlich auf einen Deal mit der PGA Tour pochen, um das lange Reisen zu vermeiden. Ob die Tour darauf eingeht oder ihn zu Strafzahlungen zwingt, bleibt die große Frage – aber bei seinem Talent landet er safe genau da, wo er hingehört: zurück bei den Besten des Spiels.






