Mal ganz ehrlich: Joe Manganiello hat echt einiges durchgemacht. In einem verletzlichen neuen Interview sprach der 49-jährige Schauspieler über eine mysteriöse, undiagnostizierte Autoimmunerkrankung, die sein Leben sieben lange Jahre lang komplett auf den Kopf gestellt hat. Die Stimmung war ab 2015, kurz nach seiner Hochzeit mit Sofía Vergara, absolut im Keller, als er an brutalen Magengeschwüren, Fieber, Ausschlägen und einer extremen Erschöpfung litt.
Ein langer Weg zur Heilung
Es war nicht nur ein körperlicher Kampf, sondern ein mentaler Albtraum. Manganiello erzählte, dass er an seinem tiefsten Punkt sogar seine Waffe weggeben musste, weil die Suizidgedanken so krass waren. Er verlor knapp 27 Kilo, musste zahlreiche Darmspiegelungen über sich ergehen lassen und hatte 2016 eine Not-OP, bei der ein Teil seines Darms entfernt wurde, was ihn zeitweise auf einen künstlichen Darmausgang angewiesen machte. Um die chronischen, ungeklärten Schmerzen zu bewältigen, war er auf verschiedene Medikamente angewiesen, darunter Hydrocodon und Fentanyl-Pflaster, bei denen er zugab, dass er sich dadurch nicht mehr clean fühlte.
Die Wende kam, als er eine kranke Chihuahua-Hündin namens Bubbles adoptierte, was ihm half, vom Patienten zum Fürsorger zu werden. Letztendlich suchte er Hilfe bei einem Schamanen in Santa Monica. Er schreibt dieser Erfahrung zu, dass er alte Traumata verarbeiten und seine ständige Todesangst loslassen konnte. Heute geht es ihm viel besser, die Welt fühlt sich für ihn wieder offen an und er freut sich auf seine gemeinsame Zukunft mit Caitlin. Es ist wirklich Main-Character-Energie, nach einer so krassen Zeit wieder so gestärkt hervorzugehen.
Warum das wichtig ist
Joes Geschichte ist eine krasse Erinnerung daran, dass selbst die Leute, die wir auf der Leinwand sehen, mit unsichtbaren, zermürbenden gesundheitlichen Kämpfen zu tun haben, über die sie erst sprechen, wenn sie bereit sind. Sein Weg unterstreicht, wie wichtig mentale Unterstützung ist und dass man auch neue Wege zur Heilung finden kann, wenn die Schulmedizin nicht alle Antworten parat hat.






