Die TV-Branche hat diese Woche eine echte Legende verloren. Jerry Golod, der ikonische Produzent hinter der Kultserie „Tales From the Darkside“, ist diesen Mittwoch in seinem Zuhause in Rancho Mirage verstorben. Er wurde 87 Jahre alt und kämpfte Berichten zufolge gegen den Krebs.

Eine legendäre Karriere

Wenn du Vintage-Horror und Retro-TV-Vibes liebst, kannst du dich bei Golod für viele deiner Favoriten bedanken. Anfang der 80er Jahre erkannte er den massiven Erfolg des Stephen-King-Films „Creepshow“ und tat sich mit Regisseur George A. Romero und Produzent Richard P. Rubinstein zusammen. Das Ergebnis? „Tales From the Darkside“, eine Anthologie-Serie, die lowkey zu einem riesigen Kultphänomen wurde und vier Staffeln lang lief. Sie versprüht bis heute peak spooky Energie.

Golod war aber nicht nur Produzent; er war eine echte Instanz in der Führungsebene. In den 70ern und 80ern hatte er wichtige Positionen bei CBS und NBC inne und beaufsichtigte alles – von Daytime-Hits und Kindersendungen bis hin zu Late-Night-Programmen. Er war zudem das Mastermind hinter der Abenteuerserie „Adderly“ und dem 1991er Reboot von „Land of the Lost“.

Sein hinterlassenes Erbe

1938 in der Bronx geboren, war Golods Karriereweg absolut ikonisch. Von seinen Anfängen in einer Werbeagentur bis hin zur Leitung seiner eigenen Produktionsfirma, JayGee Productions, hat er die Fernsehlandschaft, wie wir sie heute kennen, maßgeblich mitgestaltet. Selbst später in seiner Karriere zeigte er, dass er den Anschluss an die Kultur nicht verloren hatte, als er in den 90ern Mitinhaber des Pet Television Network wurde.

Er hinterlässt seine Frau Ruth, mit der er 59 Jahre verheiratet war, sowie seine Kinder, Enkelkinder und Urenkel. Real talk: Die Bildschirme wären ohne seinen Einfluss nicht dieselben gewesen.

Warum das wichtig ist

Jerry Golods Arbeit an Anthologie-Horror und familienfreundlichen Reboots hat die Fernsehlandschaft des 20. Jahrhunderts mitdefiniert und dafür gesorgt, dass das Vermächtnis von „Tales From the Darkside“ in den Herzen von Genre-Fans überall weiterlebt.