Die Musikwelt trauert um George Fenton, den britischen Komponisten, dessen Werke wahrscheinlich deine liebsten Kindheits-Dokus und ikonische Rom-Coms geprägt haben. Er verstarb im Alter von 76 Jahren, wobei seine Familie den Tod als „unerwartet“ bezeichnete. Obwohl er ein Gigant der Branche war, verlief sein Weg an die Spitze ziemlich turbulent. Geboren als George Howe, fing er eigentlich als Schauspieler und Musiker an und landete sogar in Schweden einen Top-10-Hit mit einem Cover von 'Maxwell’s Silver Hammer', bevor er sich ganz auf das Komponieren konzentrierte. ## Von Shakespeare zur Kinoleinwand Fentons Karriere war ehrlich gesagt absolut legendär. Er komponierte die Musik für über 100 Filme und arbeitete mit legendären Regisseuren wie Ken Loach, Stephen Frears und Nora Ephron zusammen. Du kennst seine Arbeit sicher aus Klassikern wie Und täglich grüßt das Murmeltier, Hitch – Der Date Doktor und Sweet Home Alabama. Er war fünfmal für den Oscar nominiert, unter anderem für seine Arbeit an Gandhi, Gefährliche Liebschaften und König der Fischer. ## Die Legende hinter der Kamera Jenseits der großen Leinwand hat Fenton quasi den Soundtrack der BBC geschrieben. Falls du in Großbritannien aufgewachsen bist oder die Weltnachrichten verfolgt hast, hast du seine Musik bei Flaggschiff-Sendungen wie Newsnight oder Radio 4 gehört. Seine Zusammenarbeit mit David Attenborough bei bahnbrechenden Natur-Serien wie The Blue Planet, Planet Earth und Frozen Planet war einfach nur legendär. Ohne Witz, der Mann hat ein Leben für die Musik geführt. Er hinterlässt seine Frau, drei Kinder und sechs Enkelkinder. ## Warum das wichtig ist Egal ob er ein schweres Polit-Drama oder eine beschwingte Rom-Com vertonte, Fentons Gespür für die richtige Stimmung war unerreicht. Seine Arbeit an Natur-Dokus half dabei, Millionen Menschen die natürliche Welt näherzubringen und festigte seinen Status als wichtiger Teil der britischen und internationalen Kultur.