Die aktuelle Lage
Wenn die USWNT gegen Spanien spielt, ist das ein echter Moment der Repräsentation: Emma Hayes und Sonia Bermúdez leiten die Geschicke der beiden bestplatzierten Teams der Welt. Aber für Hayes sollte sich das nicht wie eine seltene Ausnahme anfühlen – es sollte der Standard sein.
Hayes spricht Tacheles, wenn es um die Hürden geht, mit denen Frauen im Sport kämpfen. Real talk: Sie merkte an, dass es highkey schwierig für Frauen ist, überhaupt ein Vorstellungsgespräch zu bekommen, geschweige denn einen Cheftrainerposten zu ergattern und zu behalten. Sie betonte, dass die Messlatte für Frauen viel höher liegt und sie im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen selten eine zweite Chance bekommen.
Das strukturelle Problem
Es ist eine absolute Doppelmoral. Während manche männliche Trainer aufgrund von Connections oder Spielerfahrung – ohne vorherige Erfahrung im Training von Frauen – große Jobs in der NWSL bekommen haben, bleibt der Weg für Trainerinnen oft versperrt. Aktuell werden 11 der 16 NWSL-Teams von Männern trainiert.
Hayes fordert mehr als nur Worte; sie will, dass die Verbände endlich handeln. Sie unterstützt zwar die aktuelle Regelung, dass mindestens eine Frau im technischen Stab sein muss, sagt aber, dass wir weiter gehen müssen. Sie plädiert für strukturelle Vorgaben, um mehr Frauen auf die Cheftrainerpositionen bei Nationalteams weltweit zu bringen.
Warum das wichtig ist
Während der Sport immer weiter wächst, müssen wir sicherstellen, dass die nächste Generation einen klaren Karriereweg in Führungspositionen hat. Hayes ist die absolute Main Character in dieser Bewegung und erinnert uns alle daran: Wenn der Sport wirklich florieren will, muss er genauso in weibliche Führung investieren wie in die Spielerinnen auf dem Platz.






