Lights, Camera, Doha
Das Doha Film Festival hat offiziell seine Main-Character-Era gestartet. Das Event, das vom 19. bis 27. November in Katar stattfindet, hat gerade sein 15 Titel umfassendes Wettbewerbs-Lineup gedroppt, und die Vibes sind highkey inklusiv. Mit einem riesigen Fokus auf Kino aus dem Nahen Osten und einem krassen Spotlight auf Frauen hinter der Kamera—sieben der Filme wurden von Frauen gedreht—macht das Festival keine halben Sachen.
Die Must-Watch-Liste
Den Auftakt macht „The Station“, ein Drama der jemenitisch-schottischen Filmemacherin Sara Ishaq, das die harte Realität des Bürgerkriegs im Jemen thematisiert. Die Auswahl legt zudem den Fokus auf starke regionale Geschichten und umfasst vier palästinensische Filme. Behaltet unbedingt „Thirteen in Gaza“ von Hosam Abu Dan und „Sama“ von Rabab Khamis im Auge; letzterer begleitet ein 10-jähriges Mädchen in Gaza, das Wertstoffe für Brennstoff sammelt.
Weitere Highlights sind „Bardi“ der marokkanischen Regisseurin Tala Hadid, das in jahrhundertealte Reittraditionen eintaucht, sowie das mit Rap unterlegte, düstere Werk „My Semba“ aus Angola. Das Festival repräsentiert auch Asien mit Thailands Oscar-Beitrag „9 Temples to Heaven“, einer Story über eine Familie, die versucht, ihre Großmutter durch den Besuch von neun Tempeln an einem einzigen Tag am Leben zu erhalten.
Warum das wichtig ist
Das ist nicht einfach nur ein weiteres Filmfest, sondern ein totaler Rebrand. Das Doha Film Institute hat sein jugendfokussiertes Ajyal Film Festival zu einem internationalen Event der Spitzenklasse weiterentwickelt. Da insgesamt 11 der 15 Filme vom Doha Film Institute unterstützt wurden, ist das Ziel, Stimmen zu verstärken, die sonst oft ungehört bleiben. Wie DFI-CEO Fatma Hassan Alremaihi sagte: Kino ist dazu da, uns zu verbinden—und bei Preisen zwischen 15.000 und 75.000 Dollar holen sich diese Filmemacher definitiv ihren W.






