Die Vibes an der Zapfsäule sind gerade absolut nicht mehr the vibe. Wenn du auf den Channel Islands lebst, mach dich darauf gefasst, an der Tankstelle deutlich mehr zu blechen, denn die Spritpreise gehen gerade völlig durch die Decke.

Das Zahlenspiel

Laut Rubis ist der globale Kraftstoffmarkt seit Ende August um fast 30 % gestiegen. Das ist kein kurzer Dip, sondern eine strukturelle Veränderung, die die Tankstellen vor Ort hart trifft. Wir reden hier davon, dass Diesel bald die 2-Pfund-Marke pro Liter knacken könnte.

Nick Crolla, Head of Marketing bei Rubis, sagt, dass diese globalen Preisanstiege außerhalb ihrer Kontrolle liegen, sie aber versuchen, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Währenddessen waren die Großhandelspreise auf Guernsey im letzten Jahr echt brutal: Normalbenzin ist um 30 Pence pro Liter gestiegen, Diesel sogar um 42 Pence. Mike Lucas, Manager der Vale Garage, fordert die Regierung bereits dazu auf, einzugreifen und die Kraftstoffsteuer anzupassen, bevor die Domino-Effekte das Budget von allen komplett zerstören.

Auswirkungen im echten Leben

Auch wenn immer mehr Leute auf E-Autos umsteigen, sind Benzin und Diesel für die meisten noch die Main Characters im Alltag. Der Guernsey Voluntary Service (GVS) spürt den Druck extrem, da ihre „Meals on Wheels“-Dienste und Sozialclubs darauf angewiesen sind, dass Freiwillige Sprit verfahren. Service-Managerin Mandy Le Bachelet sagte, sie entscheiden sich bewusst dazu, die Kosten selbst zu schlucken, anstatt bei ihrer Mission Abstriche zu machen. Aber mal ganz im Ernst: Das ist ein massiver L für ihr Budget.

Warum das wichtig ist

Der Druck auf die globalen Lieferketten, befeuert durch die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten, macht Energie-Volatilität zum neuen Normalzustand. Wenn du dein Transportbudget planst, musst du diese Inflation definitiv einberechnen, denn sie wird dein Portemonnaie jetzt deutlich schneller leeren als vorher.