Die statistische Glanzleistung

Real talk: Caitlin Clark spielt aktuell auf einem anderen Level. In einem Alles-oder-Nichts-Spiel 2 am Dienstag hat sie komplett abgeliefert und mit 27 Punkten, 15 Assists und sieben Rebounds die Indiana Fever zu einem 99:89-Sieg gegen die amtierenden Meisterinnen, die Las Vegas Aces, geführt. Sie traf 9 von 18 Würfen aus dem Feld, davon 5 von 11 von der Dreierlinie. Das ist absolute Main-Character-Energy, no cap.

Clark schrieb Geschichte, als sie als erste Spielerin in der WNBA-Historie ein Spiel mit 25 Punkten und 15 Assists absolvierte. Sie war direkt an 58 der 99 Punkte der Fever beteiligt – das ist der geteilte Rekord für die meisten in einem Playoff-Spiel kreierten Punkte überhaupt. Ihre 15 Assists bedeuteten zudem den dritthöchsten Wert in einem einzelnen WNBA-Playoff-Spiel. Auch wenn sie 2:45 Minuten vor Schluss wegen fünf Fouls vom Feld musste und ein technisches Foul kassierte, war ihr Einfluss unbestreitbar.

Die Machtübernahme der Big Three

Der Sieg der Fever war keine One-Woman-Show. Kelsey Mitchell steuerte 26 Punkte bei, und Aliyah Boston kam auf 22 Punkte, vier Rebounds und fünf Assists. Dieses Trio erzielte zusammen 75 der 99 Punkte für Indiana. Als die Aces den Vorsprung spät im vierten Viertel auf 92:87 verkürzten, blieb Boston eiskalt und machte einen wichtigen Korb, während Mitchell das Spiel an der Freiwurflinie entschied.

Für die Aces erzielte Jackie Young mit 31 Zählern den Bestwert des Spiels, während die vierfache MVP A'ja Wilson 22 Punkte und neun Rebounds beisteuerte. Die Offensive der Aces wirkte jedoch im Vergleich zu ihrem 102-Punkte-Blowout in Spiel 1 wackelig.

Warum das wichtig ist

Dieser Sieg erzwingt ein alles entscheidendes Spiel 3 am Donnerstag in Las Vegas. Die Fever haben ihre Saison offiziell am Leben erhalten, und da Clark gerade auf diesem Level spielt, ist die Bedeutung für das Finale highkey astronomisch.