Bei der Blockchain Association gibt es ordentlich Bewegung. Summer Mersinger tritt offiziell von der Spitze der Gruppe zurück, nur eine Woche nachdem die Branche in Washington einen heftigen Dämpfer hinnehmen musste.

Die DAMA-Niederlage

Letzte Woche ist der Digital Asset Market Clarity Act im US-Senat gescheitert. Ein massiver Schlag für den Space: Das Gesetz ist nicht nur ins Stocken geraten, sondern wurde von allen Demokraten im Senat und einigen Republikanern abgelehnt – ein komplettes Aus für den Gesetzesentwurf.

Der Führungswechsel

Da Mersinger geht, übernimmt Kristin Smith ab dem 16. Oktober wieder das Ruder als Interims-CEO. Smith ist kein neues Gesicht; sie hat die Organisation 2018 gegründet und bis vor 15 Monaten geleitet. Sie hat aktuell eine Rolle am Solana Policy Institute inne und wird beide Jobs unter einen Hut bringen, während sie weiterhin als Board President der Blockchain Association fungiert.

Mersinger, die nach ihrer Zeit als Mitglied der Commodity Futures Trading Commission zur Gruppe stieß, sagte, sie sei stolz auf die Fortschritte während ihrer Amtszeit und verwies auf die Verabschiedung des GENIUS Act sowie auf Veränderungen im regulatorischen Verhalten sowohl bei der SEC als auch bei der CFTC.

Warum das wichtig ist

Real Talk: Die Politik ist aktuell das größte Hindernis für Krypto. Wenn wichtige Gesetze wie der Clarity Act im Sande verlaufen, ist die Stimmung am gesamten Markt im Keller. Zu beobachten, wie die Blockchain Association diesen Übergang managt, wird ein wichtiges Signal dafür sein, ob die Branche wieder Fuß fassen kann oder ob diese Niederlage ein Zeichen für noch mehr Reibung ist. Wie immer ist das keine Finanzberatung – passt auf eure Bags auf.