Die Lage spitzt sich zu

Real talk: Wenn du deine Bags im Blick behältst, hast du sicher mitbekommen, dass die Stimmung bei Bitget gerade eher mies ist. Nachdem es am Donnerstag zu einem heftigen Sicherheitsvorfall kam, bei dem 351,6 Millionen Dollar abgezogen wurden, hat CEO Gracy Chen in einem Live-Q&A auf X einige Details dazu gedroppt. Lowkey ist das eine krasse Nachricht: Chen bestätigte, dass Ermittler IP-Adressen gefunden haben, die zu VPNs gehören, welche in der Vergangenheit bereits mit einer bestimmten Hackergruppe aus der Demokratischen Volksrepublik Korea (DPRK) in Verbindung gebracht wurden.

Kein Inside-Job

Das Ganze sorgt für ordentlich Stress, aber Chen stellte sofort klar: Sie gehen nicht von einem Inside-Job aus. Sie betonte, dass die Hacker weder die privaten Schlüssel für Cold, Hot oder Warm Wallets kompromittiert haben, noch versucht haben, Auszahlungsanfragen von Nutzern zu fälschen. Stattdessen gelang es ihnen, interne Systeme zu durchbrechen und Gelder direkt zu transferieren.

Chen erwähnte, dass die Vorgehensweise der Angreifer verdammt ähnlich zu früheren Angriffen ist, die nordkoreanischen Teams zugeschrieben werden. Zum Kontext: Diese Gruppen waren im Jahr 2025 für Krypto-Diebstähle in Höhe von insgesamt 2,02 Milliarden Dollar verantwortlich, darunter auch der heftige Bybit-Hack über 1,5 Milliarden Dollar.

Was passiert jetzt mit deinem Geld?

Aktuell sind die Auszahlungen auf der Plattform weiterhin pausiert. Chen konnte jedoch einen kleinen W verbuchen und bestätigte, dass ein Teil der gestohlenen Gelder bereits wieder sichergestellt werden konnte, wobei sie keine genaue Summe nannte. Das Team arbeitet derzeit mit Hochdruck mit Blockchain-Stiftungen und Partnern zusammen, um den Rest aufzuspüren und genau herauszufinden, wie die Angreifer die Sicherheitsebenen umgehen konnten.

Warum das wichtig ist

Das ist eine bittere Erinnerung daran, beim Thema Risiko wachsam zu bleiben. Auch wenn Börsen hart an ihrer Sicherheit arbeiten, bleiben zentralisierte Plattformen ein Hauptziel. Denkt immer daran: Not your keys, not your coins – und nichts davon ist eine Finanzberatung.