Die Debatte um die Volatilität
Real talk: Die Diskussion, ob Bitcoin wirklich als 'Geld' durchgeht, nimmt gerade richtig Fahrt auf. Saifedean Ammous, Autor des Bestsellers The Bitcoin Standard von 2018, hat jetzt auf Kritiker reagiert, die behaupten, BTC sei zu schwankungsanfällig für den Zahlungsverkehr.
Professor Lawrence H. White argumentierte kürzlich in seinem Buch Better Money, dass Bitcoin aufgrund des fixen Angebots nicht auf Nachfrageverschiebungen reagieren könne. Seine Theorie? Genau das mache BTC zu volatil für ein zuverlässiges Tauschmittel – und deshalb würden Stablecoins ihm beim Transaktionsvolumen mittlerweile lowkey den Rang ablaufen.
Das bullische Szenario
Ammous lässt sich von dem FUD nicht beeindrucken. Er vertritt die Ansicht, dass Bitcoin bereits als Geld fungiert, auch wenn man damit nicht seinen täglichen Kaffee zahlt – das Halten als Wertaufbewahrungsmittel sei schließlich auch eine Form monetärer Nutzung. Er erwartet, dass die Volatilität abnimmt, je mehr der Asset-Klasse heranreift, bis Bitcoin schließlich stabiler und wertvoller als Gold ist.
Das hat schon ordentlich Main-Character-Energy für die Crypto-Welt, aber wir müssen auf die Zahlen schauen. Die aktuelle Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt bei etwa 1,6 Billionen Dollar, während Gold bei fast 29 Billionen Dollar chillt. Um Gold zu überholen, müsste BTC also eine 18-fache Steigerung hinlegen. Das ist ein massiver Sprung, no cap.
Auch andere in der Szene wetten darauf. Bereits im Mai 2025 prognostizierten Bitwise-Forscher einen Preis von 1 Million Dollar bis 2029, was Bitcoin in die gleiche Liga wie Gold heben würde. Zudem betonte Blockstream-CEO Adam Back bereits, dass globale Inflation und finanzielle Instabilität BTC zu einem starken Hedge gegenüber traditionellem Fiat-Geld machen.
Warum das wichtig ist
Auch wenn der Hype real ist: Denkt dran, dass das alles nur Prognosen von Branchengrößen sind – keine Glaskugel. Vergesst nie, dass die Krypto-Märkte extrem wild sind und nichts davon eine Finanzberatung darstellt. Macht immer euer eigenes Research (DYOR), bevor ihr anfangt zu investieren.






