Der Markt-Vibe-Check
On-Chain geht es gerade richtig ab. Während Bitcoin die 86.000-Dollar-Marke knackt, gehen die Trader aufs Ganze und bauen Positionen auf, bevor der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wird. Daten von CoinGlass zeigen, dass das Open Interest – also die Summe aller offenen Futures- und Perpetual-Kontrakte am Markt – um 27.000 BTC gestiegen ist. Das ist ein Anstieg von satten 2,3 Milliarden Dollar innerhalb weniger Tage, womit das gesamte Open Interest auf massive 56,2 Milliarden Dollar angewachsen ist.
Warum die Bullen so laut sind
Es ist nicht nur der Kursanstieg von 83.500 auf 86.500 Dollar, der für Aufsehen sorgt, sondern auch die Kosten für den Trade. Die Perpetual-Funding-Rate ist von 3 % auf 10 % hochgegangen. Real Talk: Das bedeutet, dass die Bullen bereit sind, eine Prämie zu zahlen, um ihre Long-Positionen offen zu halten.
Behaltet den Überblick
Bevor ihr full degen geht, denkt daran: Der aktuelle Anstieg kommt nach einem 12-Monats-Tief bei der spekulativen Aktivität. Auch wenn die Stimmung high-key bullisch ist, machen die höheren Funding-Rates das Halten der Positionen deutlich teurer. Wenn der Markt plötzlich dreht, sind die überhebelten Trader die Ersten, die liquidiert werden.
Auch Krypto-Aktien bekommen etwas von dem Hype ab. MicroStrategy und Strive sind um etwa 3 % gestiegen, während Coinbase und Robinhood im vorbörslichen Handel Zuwächse von rund 2 % verzeichnen.
Warum das wichtig ist
Das steigende Open Interest und die höheren Funding-Rates signalisieren, dass Trader massiv auf die aktuelle Rallye setzen. Aber wie immer ist das keine Finanzberatung – gehebeltes Trading in einem volatilen Markt kann dein Portfolio genauso schnell crashen lassen, wie es wachsen kann, besonders mit einem anstehenden Arbeitsmarktbericht.






