Die Big Ten Schiedsrichter-Crew, die schon wegen des kontroversen Endes beim Spiel Michigan gegen Western Michigan unter Beschuss stand, sorgt erneut für negative Schlagzeilen. Die Conference bestätigte am Montag, dass genau diese Crew eine „Roughing the Snapper“-Strafe beim 48:23-Sieg von Nebraska gegen Maryland „falsch geahndet“ hat. ## Was passiert ist Nach einem Touchdown von Nebraska, der die Führung auf 48:23 ausbaute, wurde eine „Roughing the Snapper“-Strafe gepfiffen. Nebraska-Kicker Kyle Cunanan verschoss den anschließenden Extrapunkt, aber laut Regelwerk hätte er einen neuen Versuch bekommen müssen, bei dem das Strafmaß in Richtung Torlinie hätte angerechnet werden müssen. Stattdessen wurde der Fehlschuss gewertet und die Refs addierten die Strafe fälschlicherweise zum anschließenden Kickoff. ## Reaktion des Coaches Nebraska-Coach Matt Rhule nahm kein Blatt vor den Mund. Er gab zwar zu, während des Spielzugs selbst verwirrt gewesen zu sein, kritisierte aber die generelle Schiedsrichterleistung scharf. Rhule verwies auf die massive Zahl von insgesamt 28 Strafen für 247 Yards und nannte die Situation „lächerlich“ und „miserabel gehandhabt“. Dasselbe Schiedsrichter-Team – angeführt von Referee Jim Wharrie – war auch schon für das chaotische, protokollwidrige Ende im Spiel zwischen Michigan und Western Michigan vor wenigen Wochen verantwortlich. ## Warum das wichtig ist Konsistente Schiedsrichterleistungen sind das A und O im College Football. Dass dieselbe Crew innerhalb weniger Wochen zweimal komplett versagt, ist ein riesiges L für die Big Ten. Die Vibes sind absolut off und Fans fragen sich highkey, wie diese Refs bei so wichtigen Spielen immer noch zum Einsatz kommen können.