Barack Obama ist offiziell wieder der „Hope-Guy“ und lässt Taten folgen. Der ehemalige Präsident hat gerade eine neue Serie digitaler Werbeanzeigen für das Democratic National Committee (DNC) veröffentlicht. Fokus: Die Wahlbeteiligung ankurbeln und alle daran erinnern, dass das mächtigste Amt eigentlich das des „Bürgers“ ist. ## Die Finanz-Moves Es ist eine massive Campaign-Energie – Obama hat seit letztem Jahr durch Spendenaktionen und Mail-Kampagnen über 13,6 Millionen Dollar für die Partei generiert. Allein diese Woche sicherte er bei einer Fundraising-Veranstaltung in Northern Virginia satte 3,6 Millionen Dollar für das Democratic Senatorial Campaign Committee. Ein ordentlicher Betrag, der laut DNC entscheidend ist, um das Momentum bis November aufrechtzuerhalten. ## Was ist der Vibe? Obama beschränkt sich nicht nur auf Ads; er mischt bei den Rennen aktiv mit. Er hat eine ganze Reihe an Kandidaten unterstützt, darunter Jon Ossoff, Troy Jackson und Hoffnungsträger für Gouverneursposten wie Josh Shapiro und Keisha Lance Bottoms. Er plant auch, direkt in den Wahlkampf einzusteigen: Am 24. Oktober reist er nach Michigan, um Abdul El-Sayed zu supporten. Zum „Linkslastig“-Label, das einigen seiner Picks anhaftet, stellte Obama klar, dass ihn das wenig juckt – Policies wie ein höherer Mindestlohn oder Gesundheitsversorgung für alle klingen für ihn absolut nicht „verrückt“. ## Warum das wichtig ist Ob man ihn nun feiert oder nicht, Obama bleibt einer der effektivsten Surrogates der Partei. Er konzentriert sich auf Staaten, die vor einem Jahr noch gar nicht auf dem Schirm waren, und versucht lowkey sicherzustellen, dass niemand selbstgefällig wird. Real talk: Er will bei unentschlossenen Wählern das „Zünglein an der Waage“ sein, damit aus Umfragehochs am Ende echte Wahlsiege werden.