Die Verletzung sorgt für Unruhe
Für die Tampa Bay Buccaneers läuft es gerade gar nicht. In den letzten Minuten ihrer 16:23-Niederlage in Woche 3 gegen die Minnesota Vikings hat sich Quarterback Baker Mayfield den Daumen seiner Wurfhand ausgekugelt. Die Stimmung ist absolut im Keller.
Es passierte bei weniger als zwei Minuten auf der Uhr. Bei einem vierten Versuch und 13 Yards zu gehen, versuchte Mayfield das Play am Leben zu halten, wurde dann aber getroffen und warf eine Interception auf Andrew Van Ginkel. Er hatte sichtlich Schmerzen auf dem Feld und schrie, während er sich die rechte Hand hielt. Er verließ das Feld mit den Trainern und ging direkt in die Kabine. Head Coach Todd Bowles sagte dazu: „Er bekommt morgen ein MRT, um genau zu sehen, was innen kaputt ist, also werden wir morgen mehr wissen.“
Was das für die Bucs bedeutet
Bevor er raus musste, kam Mayfield auf 217 Yards, einen Touchdown und eine Interception. Der ungedraftete Rookie Jalon Daniels kam für ihn rein, konnte den Ball aber nicht bewegen und blieb bei null von drei Passversuchen.
Diese Verletzung ist ein riesiges L für ein Team, das sowieso schon Probleme hat, seinen Rhythmus zu finden. Die Bucs stehen zum ersten Mal seit 2014 bei 0-3, und alle drei Niederlagen waren knappe Spiele. Um das Ganze noch heftiger zu machen: Mayfield hat gerade erst einen Dreijahresvertrag über 55 Millionen Dollar pro Jahr unterschrieben, was ihn zu einem der bestbezahlten Quarterbacks der Liga macht. Der Druck auf seine Genesung ist groß.
Warum das wichtig ist
Mit 0-3 in die Saison zu starten, ist für jedes Team mit Playoff-Ambitionen ein harter Move, und den QB1 durch eine Daumenverletzung zu verlieren, ist der absolute Horror. Alle Augen richten sich jetzt auf das MRT-Ergebnis, um zu sehen, ob die Saison der Bucs noch zu retten ist.






