Ein krasser Halbzeit-Schock

Das war mal ein buchstäblicher Schmerz im Knöchel. Für Steelers-Coach Mike McCarthy endete die erste Hälfte heute echt mies. Auf dem Weg in die Kabine fing er an zu hinken und brauchte Hilfe, um das blaue Medical Tent zu erreichen. Real talk: Die Stimmung zur Halbzeit war völlig im Eimer, weil McCarthy wegen der Behandlung sein Team-Talk verpasste.

Das Comeback

McCarthy musste für die Zeit die Verantwortung als Headcoach kurz an Assistant Coach Joe Whitt Jr. abgeben. Später erzählte er den Medien, dass ihm einfach jemand auf den Fuß getreten sei – was lowkey schmerzhaft klingt – aber er bestätigte, dass er sich schon wieder besser fühlt. Er hat keine Zeit verloren, war zur zweiten Halbzeit direkt wieder an der Seitenlinie und hat das Playcalling für die Offense übernommen.

Der Spielverlauf

Zur Pause lagen die Steelers mit 13:3 hinten und es lief absolut gar nichts zusammen. Die Offense kam in der ersten Hälfte nur auf 102 Yards und verwandelte nur einen von sechs Third Downs. Es war eine richtig messy erste Hälfte, inklusive einer Jongliereinlage von Darnell Washington, die in einer Interception eines Aaron Rodgers-Passes endete. Trotz des holprigen Starts hat das Team den Fokus wiedergefunden und sich am Ende einen 26:19-Sieg in der Overtime gesichert.

Warum das wichtig ist

Es ist ein massiver W für Pittsburgh, nach so einer chaotischen ersten Hälfte noch den Sieg in der Overtime zu holen – besonders mit dem kurzzeitigen Ausfall des Headcoaches. Dass McCarthy so schnell wieder das Playcalling übernehmen konnte, beweist, dass die Verletzung zum Glück kein Game-Ender war.