Der Money-Move

Elon Musks America PAC ist wieder am Start und geht bei den Midterms richtig ran. Ein tiefer Einblick in die FEC-Unterlagen durch WIRED zeigt: Das Super PAC hat in diesem Jahr bereits 31 Millionen Dollar für die Rennen ausgegeben – davon flossen massive 24,8 Millionen Dollar gezielt in sieben wichtige US-Senats-Schlachtfelder. Wenn du dich fragst, warum Musk sich so hart für die GOP reinhängt: Die Antwort ist eigentlich simpel. Er will eine demokratische Senatsmehrheit verhindern, die ihn potenziell mit Untersuchungen oder aggressiven KI- und Tech-Regulierungen unter Druck setzen könnte.

Die Strategie: Lowkey aggressiv

Real talk: Der Vibe vom America PAC ist dieses Mal absolut feindselig. Die Gruppe gibt deutlich mehr Kohle für das Schlechtmachen von Demokraten aus, als für das Pushen von Republikanern – das Verhältnis liegt aktuell bei zwei zu eins für das Repräsentantenhaus und drei zu eins für den Senat.

In Texas, wo Musk wohnt, hat das PAC über 9,4 Millionen Dollar in Ads gebuttert, die den demokratischen Kandidaten James Talarico angreifen, während nur 1,8 Millionen Dollar in den republikanischen Kandidaten und Texas Attorney General Ken Paxton geflossen sind. Trotz dieser finanziellen Power zeigen Umfragen, dass Talarico immer noch mit 6 Prozentpunkten führt.

Ähnlich sieht es in Ohio und Iowa aus. In Ohio gibt das PAC doppelt so viel aus, um den Demokraten Sherrod Brown anzugreifen, als um den Amtsinhaber Jon Husted zu verteidigen. In Iowa investieren sie sogar 14-mal mehr, um den Demokraten Josh Turek zu bekämpfen, als um die Republikanerin Ashley Hinson zu supporten.

Warum das wichtig ist

Falls du dich fragst, warum dich das interessieren sollte: Die Machtverhältnisse im Senat könnten das regulatorische Umfeld für Musks Firmen wie Tesla und SpaceX komplett verändern. Während das PAC 2024 noch riesige Summen in Präsidentschaftswahlen gesteckt hat, zeigt der aktuelle Fokus auf den Senat, dass sie langfristig auf legislativer Ebene taktieren. Wir wissen noch nicht mal, wer den Großteil dieses neuen Geldsegens finanziert – diese Spenderdetails werden erst am 15. Oktober veröffentlicht. Im Moment gibt das Ganze jedenfalls starke „Defensiv-Waffe“-Vibes, und der Einsatz für die kommenden Jahre der Tech-Aufsicht ist highkey massiv.