Amazon spielt in New York City aktuell richtig hart. Der E-Commerce-Riese droht damit, über ein Dutzend lokale Lager zu schließen und tausende Jobs zu streichen, sollte der vorgeschlagene 'Delivery Protection Act' der Stadt zum Gesetz werden. Der Entwurf, der aktuell von 34 Mitgliedern des Stadtrats unterstützt wird, würde Amazon dazu zwingen, 5.000 Liefermitarbeiter als festangestellte Angestellte einzustufen, anstatt auf externe Dienstleister zu setzen.
Das Montreal-Modell
Wer denkt, das ist nur leeres Gerede, sollte sich die Fakten anschauen. 2025 schloss Amazon nach einem Arbeitskonflikt in Quebec sieben Lager und strich rund 4.700 Stellen – das betraf sowohl Lagerpersonal als auch externe Lieferanten. Experten warnen, dass ein ähnlicher Move in NYC den Verlust von 2.000 Mitarbeitern in den 15 Last-Mile-Lagern der Stadt bedeuten würde, zusätzlich zu den 5.000 Lieferfahrern.
Der Logistik-Berater Marc Wulfraat merkte an: „Amazon wird zurückschlagen, weil sie ein klares Signal an den Rest des Landes senden müssen: ‚Wenn ihr euch mit uns anlegt, dann passiert genau das.‘“
Die Folgen
Die lokalen Kleinunternehmen, die diese Lieferungen abwickeln, sind lowkey gestresst. Kris Basmagy, Inhaber der Lieferfirma DashWave, sagte: „Es gab Druck auf das Amazon-Modell, und sie haben sich einfach zurückgezogen.“ Währenddessen behaupten von Amazon finanzierte Studien, dass das Gesetz die Kosten für New Yorker um etwa 664 Dollar pro Jahr erhöhen könnte – also rund 5,20 Dollar pro Paket – und deine Prime-Lieferungen am selben Tag dauerhaft verlangsamen würde.
Der Stadtrat ist gespalten. Auch wenn das Gesetz an Momentum gewinnt, machen sich einige Sorgen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen. Die Verhandlungen laufen noch; manche schlagen Kompromisse vor, bei denen die externen Dienstleister bleiben, Amazon aber die Sicherheitsstandards massiv hochschrauben muss.
Warum das wichtig ist
Das hier ist ein heftiger Machtkampf zwischen Arbeitsrechten und dem Amazon-Business-Modell. Wenn das Gesetz in seiner jetzigen Form durchkommt, droht der Stadt ein logistischer Shutdown. Lokale Lieferunternehmen und tausende Arbeiter könnten auf der Strecke bleiben, während Amazon den Fokus einfach auf Standorte in New Jersey verlagert, um die Logistikkette am Laufen zu halten.






