Ein Vibe-Shift in der Geschichte

Seit über hundert Jahren wird lowkey darüber debattiert, ob ägyptische Könige ihre Diener wortwörtlich mit ins Jenseits nahmen. Eine neue Studie in Frontiers in Environmental Archaeology scheint die Sache jetzt endlich zu klären – und die Story wird echt heftig.

Der Hintergrund

In den 1920er Jahren grub der britische Ägyptologe Flinders Petrie Gräber auf dem königlichen Friedhof Umm el-Qa’ab aus. Er vermutete Menschenopfer, aber an den Überresten waren keine offensichtlichen Anzeichen von Gewalt zu erkennen. Andere Fachleute gingen davon aus, dass diese Menschen eines natürlichen Todes starben und erst später dorthin umgebettet wurden.

Dr. Roselyn Campbell von der Purdue University nahm sich 46 dieser Schädel, die an der University of Cambridge aufbewahrt werden, nochmal vor. Real talk: Sie stellte fest, dass 18 davon schwere, potenziell tödliche Frakturen aufwiesen. Ein Schädel zeigte sogar einen direkten Treffer am Auge. Es sieht so aus, als hätte Petrie die typischen Anzeichen von Gewalt übersehen – vielleicht, weil die Verletzungen eher durch flache, schwere Gegenstände wie Holz oder Geweih verursacht wurden, statt durch die ikonischen Keulen, die man aus Geschichtsbüchern kennt.

Wer tat was?

Diese Bestattungen stammen aus der Zeit um 3.000 v. Chr., genauer gesagt aus den Regierungszeiten der Könige Djer und Djet sowie der Königin Merneith. Obwohl wir nicht sicher sein können, ob jeder Diener geopfert wurde, deutet die Beweislage darauf hin, dass einige definitiv keinen friedlichen Abgang hatten. Die Praxis hielt allerdings nicht lange an – ab der zweiten Dynastie stellten die Herrscher auf die Beigabe von Statuetten statt echter Menschen um.

Warum das wichtig ist

Diese Studie ist ein riesiger W für die historische Genauigkeit. Sie bestätigt, dass die antike Welt deutlich chaotischer war, als es einige weichgespülte Lehrbücher vermuten lassen. Es ist eine ernüchternde Erinnerung daran, dass die Vibes für die Leute, die den 'Gottkönigen' dienten, absolut daneben waren – und der Preis für Loyalität ihr eigenes Leben sein konnte.