Das Edit zum Leben
Alexandra Shulman, die Ikone, die 25 Jahre lang die britische Vogue leitete, gibt nun Einblicke in ihr Leben abseits der glänzenden Magazinseiten. Die heute 68-Jährige feiert die Veröffentlichung ihrer neuen Essaysammlung Black Coffee and Red Lipstick: Notes on Living und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
In einem aktuellen, tiefgründigen Interview teilte Shulman einige sehr nahbare Gedanken, die echt 'Real Talk'-Vibes vermitteln. Als sie nach ihrem größten 'Oops'-Moment gefragt wurde, gab sie offen zu, dass sie es zutiefst bereut, während der Erziehung ihres Sohnes so oft Schulabholungen verpasst zu haben. Wenn sie heute Eltern an Schultoren sieht, trifft sie das mitten ins Herz – lowkey herzzerreißend, no cap.
Die Ästhetik der Ehrlichkeit
Wenn sie nicht gerade über die Vergangenheit nachdenkt, lebt sie ihr bestes Leben am Pool. Sie plauderte auch über ihre kleinen Eigenheiten und gab zu, dass sie eine kleine Nervensäge ist, weil sie Schränke oder Schubladen grundsätzlich offen stehen lässt. Und für alle, die sich manchmal wie Hochstapler fühlen, weil sie ihre Pflichtlektüre nicht beendet haben: Shulman fühlt das. Sie gab zu, dass sie sich schämt, 'buchstäblich den gesamten Kanon der klassischen englischen Literatur' übersprungen zu haben.
Sie verriet außerdem, dass sie ein Fan des Königs und seiner Arbeitsmoral trotz seiner gesundheitlichen Probleme ist. Auch bei Kunst greift sie gerne mal tiefer in die Tasche; ein Aktgemälde von Roger Hilton sei ihr bisher teuerster Kauf gewesen. Ihr Lebensmotto? Fortschritt vor Perfektion, denn der Versuch, perfekt zu sein, sei im Grunde der Feind davon, überhaupt etwas zu erreichen.
Warum das wichtig ist
Shulmans erfrischende Transparenz beweist, dass selbst die einflussreichsten Persönlichkeiten der Modegeschichte mit den gleichen Schwierigkeiten bei der Work-Life-Balance und den gleichen Unsicherheiten zu kämpfen haben wie wir alle.





