Der große Gewinner

Photography-Fans, die Vibes sind dieses Jahr absolut immaculate. Der Titel „Wildlife Photographer of the Year 2026“ geht an den italienischen Fotografen Federico Veronesi, und das Foto geht echt unter die Haut. Sein Gewinner-Shot fängt einen emotionalen Moment im Huab River Valley in Namibia ein, wo eine Elefantenkuh ein verstorbenes Kalb trägt.

Während er zuerst dachte, er würde eine Mutter beim Trauern um ihren Nachwuchs dokumentieren, legten spätere Recherchen nahe, dass diese Elefantenkuh bereits zuvor tote Kälber von anderen Herdenmitgliedern mit sich geführt hatte. Veronesi, der das seit 20 Jahren macht, beschrieb die Erfahrung als „herzzerreißend und faszinierend“ und merkte an, dass sie einen Einblick in die komplexen Emotionen gibt, die Tiere empfinden. Real talk: Es ist eine Erinnerung daran, dass die Natur viel tiefgründiger ist, als wir ihr oft zuschreiben.

Talent ist überall

Die diesjährigen Einsendungen beweisen, dass man kein massives Equipment braucht, um einen Banger zu schießen. Eine Fotografin, Davis, hat mit einem Gewinnerfoto einer Ackerhummel überzeugt – aufgenommen mit nichts als dem Smartphone ihres Dads.

Weitere Highlights:

  • Durchhaltevermögen beim Pillendreher: Whitfield hat einen Mistkäfer eingefangen, der in Simbabwe eine riesige Kugel Mist einen Hügel hochrollt – was für eine krasse Kraft diese kleinen Kerle haben.
  • Oktopus-Sichtung: Da die Meerestemperaturen steigen, halten sich Oktopusse öfter im Südwesten Englands auf, was zu einer atemberaubenden Aufnahme von Sanders führte, wie einer hinter Kelp hervorlugt.
  • Muränen-Romantik: Wu gelang es, das Paarungsritual von Abbott-Muränen zu fotografieren, vermutlich zum ersten Mal. Er nutzte rotes Licht, um die Vibes entspannt zu halten und die Tiere nicht zu stören.
  • Urbane Natur: Von einer Eidechse, die vor einer Skyline chillt, bis hin zu Kojoten, die in San Francisco leben – die Sammlung zeigt, wie sich die Tierwelt an unsere menschlichen Lebensräume anpasst.

Warum das wichtig ist

Diese Fotos sind nicht nur schön anzusehen – sie sind ein Fenster in das Leben von Tieren als Individuen. Ob der industrielle Einfluss auf Feuchtgebiete, den Visbal zeigt, oder die illegale Jagd auf Pumas in Argentinien, die von Negroni dokumentiert wurde – diese Bilder helfen uns, eine Verbindung zur Natur aufzubauen. Wer sie IRL sehen will: Die Ausstellung im Natural History Museum eröffnet am Freitag, den 16. Oktober 2026.