Die USMNT ist offiziell on a roll. Das Team von Mauricio Pochettino hat gerade ein perfektes Länderspiel-Fenster mit vier aus vier Siegen abgeschlossen und krönte das Ganze mit einem 1-0 gegen Kanada in einem Match, das, milde gesagt, ein totaler Vibe-Check war.
Ein hitziges Duell
Real talk: Das Spiel war nicht gerade ästhetisch. Es war ein zerfahrenes, körperbetontes Battle, bei dem Schiedsrichter Steven Madrigal Überstunden machen musste. Insgesamt gab es 43 Fouls, und die Intensität blieb vom Anpfiff an auf einem Allzeithoch. Das Publikum in Minnesota feierte ordentlich und belegte Kanadas Torhüter Dayne St. Clair bei seiner Rückkehr auf den alten Rasen jedes Mal mit Buhrufen, wenn er den Ball berührte.
Justin Ellis liefert ab
Trotz des Chaos war Justin Ellis der Main Character. Nachdem er einen heftigen Zusammenstoß in der 20. Minute weggesteckt hatte, kombinierte er sich mit Alex Freeman – beide stammen aus der Orlando-Akademie –, um die Abwehr zu knacken. Freeman schlug eine Flanke, die an der Defensive vorbeisegelte, und Ellis hämmerte das Ding rein – sein zweites Tor in gerade mal drei Einsätzen für die USA. Der Typ ist highkey on fire; er hat in diesen wenigen Länderspielen bereits seine Torbilanz aus 19 MLS-Einsätzen verdoppelt.
Die Defensive steht
Brian Schwake hielt den Laden hinten dicht und blieb bei seinem ersten Startelf-Einsatz im Nationalteam ohne Gegentor. Während die Offensive gegen den kanadischen Abwehrriegel schwer in den Rhythmus kam, blieb die US-Defensive absolut fokussiert. Cole Campbell feierte in der 61. Minute sogar sein Debüt und brachte frischen Wind auf den Platz. Beim Schlusspfiff blieben die Fans trotz der kühlen Luft in Minnesota noch lange, um den Sieg zu feiern und sangen "Country Roads", während die USA ein erfolgreiches, wenn auch hart erkämpftes Länderspiel-Fenster abschlossen.
Warum das wichtig ist
Mit vier Siegen aus vier Spielen zu gehen, ist ein massiver W für Pochettinos Truppe. Die Fähigkeit, einen Sieg in so einem hässlichen, foulreichen Spiel zu erzwingen, zeigt, dass das Team die mentale Stärke für die lange Reise hat. Außerdem ist es genau die Art von Momentum, die das Team braucht, wenn junge Talente wie Ellis konstant treffen.






