College-Football-Fans erwartet diesen Samstag ein echtes Highlight: Die Nr. 12 USC empfängt die Nr. 20 Oregon im Los Angeles Memorial Coliseum. Auch wenn es für beide Teams ein riesiges Spiel ist, sind alle Augen auf das Duell zwischen USC-Quarterback Jayden Maiava und Oregon-Spielmacher Dante Moore gerichtet. Beide Quarterbacks werden aktuell von CBS Sports NFL-Draft-Analyst Ryan Wilson als First-Round-Picks gehandelt, was diesen Vergleich zu einem absolut entscheidenden ‚Tale of the Tape‘ macht.

Unterschiedliche Saisons

Maiava ist in Lincoln Rileys Offense absolut on fire. Er führt die nationale Statistik aktuell mit 12 Touchdown-Pässen an und hat in jedem Spiel dieser Saison mindestens 260 Yards sowie zwei Touchdowns erzielt. Nach seinem Wechsel zur USC und dem Gewinn des Starting-Spots ist die Touchdown-Quote des gebürtigen Hawaiianers auf krasse 10,4 % gestiegen. Er hat bewiesen, dass er ein explosiver Playmaker ist, muss aber gegen gerankte Gegner unbedingt seine Turnover minimieren – ein Problem, das ihn schon letzte Saison immer wieder ausgebremst hat.

Auf der anderen Seite des Feldes läuft es für Dante Moore bisher eher kompliziert. Der Senior traf in der Offseason die überraschende Entscheidung, noch ein Jahr an der Uni zu bleiben, anstatt direkt in die NFL zu gehen. Seine jüngsten Leistungen waren jedoch unkonstant; besonders bei der Niederlage gegen Oklahoma State wirkte er mit einer Passquote von nur 48,3 % sichtlich struggling. Nachdem er schon zu seiner Zeit bei UCLA öfter mal leichtsinnig mit dem Ball umgegangen ist, zeigt Moore zuletzt einen deutlich konservativeren Spielstil. Dieser Samstag ist für ihn die perfekte Gelegenheit, alle Kritiker verstummen zu lassen und seinen Status als Top-Prospect zu untermauern.

Warum das wichtig ist

Bei diesem Spiel geht es um weit mehr als nur einen Conference-Sieg. Für Maiava und Moore fühlt sich der Samstag im Grunde wie ein Job-Interview unter extremem Druck an. Eine starke Performance auf der großen Bühne könnte ihren Status als zukünftige NFL-Starter zementieren, während ein schwacher Auftritt sie dazu zwingen könnte, ihre Draft-Prognosen noch einmal ganz neu zu überdenken.