Die Situation

Präsident Trump bestätigte am Montag, dass die USA bereit sind, Russland bei der Bewältigung eines möglichen Pest-Schreckens zu unterstützen. Die Nachricht kommt nach dem Tod von Darya Shipilova, einer Forscherin am Forschungsinstitut für Pestbekämpfung in Sibirien, die möglicherweise mit Pestbakterien in Kontakt gekommen war.

Während die Situation die internationale Gemeinschaft lowkey stresst, wiegeln russische Gesundheitsbehörden ab. Sie führen die Todesursache derzeit als „Lungenentzündung unbekannter Ätiologie“ und geben an, dass Tests keine Krankheitserreger gefunden hätten, die mit ihrer Arbeit in Verbindung stehen. Es wurden keine weiteren Erkrankungen oder Todesfälle gemeldet, aber die Behörden gehen kein Risiko ein: Fünf lokale Krankenhäuser und Dutzende Mitarbeiter des Instituts befinden sich derzeit vorsorglich in Quarantäne.

Trumps Einschätzung

Auf die Situation angesprochen, sagte Trump gegenüber Reportern: „Wir haben gerade erst davon gehört. Wir werden ihnen so gut wie möglich helfen.“ Er betonte zudem, dass Keime mit der Zeit immer resistenter werden, was wohl eine Anspielung auf antimikrobielle Resistenzen war. Trotz der Unruhe um die Nachricht ist es wichtig zu wissen, dass die Lungenpest bei frühzeitiger Erkennung in der Regel mit Antibiotika behandelbar ist.

Warum das wichtig ist

Globale Gesundheitsbehörden sind in höchster Alarmbereitschaft, weil die Umstände bei vielen ernsthafte COVID-19-Flashbacks auslösen. Das Weiße Haus, einschließlich des Gesundheitsministeriums und des Außenministeriums, beobachtet die Lage aktiv. Auch die Europäische Kommission bestätigte, dass sie den verdächtigen Ausbruch „sehr genau“ beobachtet. Für dich bedeutet das im Grunde: Die Welt ist im Wartemodus. Der wahre Tee ist: Auch wenn die Ängste groß sind, gibt es aktuell keine bestätigten Beweise für einen unkontrollierten Ausbruch.