Die Tampa Bay Rays sind zurück, Baby! Nachdem sie Spiel 1 verloren hatten, drehte das Team am Dienstagabend im Tropicana Field den Spieß um und schlug die Cleveland Guardians mit 3:1, um die ALCS auf 1:1 auszugleichen. Die Vibes waren absolut immaculate: 32.125 Fans flippten mit Kuhglocken und Handtüchern komplett aus, und Freddy Peralta hat auf dem Mound absolut abgeliefert. Peralta war sechs Innings lang voll im Tunnel, ließ nur vier Hits zu und verbuchte sechs Strikeouts. Als er im sechsten Inning den Mound verließ, war er sichtlich gepusht – und das zu Recht: Er ist seit seinem Wechsel von den Mets zur Trade-Deadline ein absoluter W für die Rays. ## Der Wendepunkt Das vierte Inning war der Main-Character-Moment des Abends. Nach einem wackeligen Start hatten die Rays Glück, als José Ramírez von den Guardians einen Grounder verfehlte, was zu drei unearned Runs führte. Ein erfolgreicher Video-Review drehte das Momentum komplett, und Liam Hicks nutzte das Chaos für einen Two-Run-Single, der das Spiel entschied. Auch wenn Chase DeLauter von Cleveland im siebten Inning ein RBI-Double erzielte, hielt der Bullpen der Rays stand und Bryan Baker sicherte sich seinen vierten Save in dieser Postseason. ## Warum das wichtig ist Die Rays haben gezeigt, dass sie sich nicht ohne Kampf geschlagen geben und beendeten damit Clevelands vier Spiele andauernde Siegesserie in den Playoffs. Jetzt, wo es 1:1 steht, richtet sich am Donnerstag für Spiel 3 alles auf Cleveland. Es ist offiziell eine neue Serie.