Große Neuigkeiten aus Australien: Olly Arkins, die ehemalige CEO der Australian Festival Association, wurde einstimmig zur neuen stellvertretenden Bürgermeisterin von Sydney gewählt. Das ist ein massiver Sieg, denn Arkins ist damit die erste offen trans Person, die dieses Amt in der Stadt bekleidet.
Arkins sitzt bereits seit zwei Jahren im Stadtrat von Sydney und hat dort schon krass abgeliefert. Vor ihrer Zeit im Stadtrat leitete sie fünf Jahre lang die AFA, wo sie die Festivalszene lowkey gerettet hat. Ihr größter Flex? Sie half dabei, den Music Festivals Act in New South Wales komplett neu zu schreiben, um echte Reformen durchzusetzen. Außerdem half sie dabei, Angebote für Drug-Checking zu sichern und setzte sich für die essenzielle „Revive Live“-Finanzierung ein. Kurz gesagt: Sie macht schon seit Jahren echte Arbeit.
In einem Statement sagte Arkins, sie sei bereit, Sydney zu einer Stadt zu machen, die so „unterhaltsam, einladend, vielfältig und erschwinglich“ ist, wie sie es sein kann. Sie ist bereits tief in der lokalen Szene verwurzelt, etwa als stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Kultur, Kreativität und Nachtleben, und unterstützt ständig Events wie Yabun und Mardi Gras.
Warum das wichtig ist
Arkins bricht als erste offen trans stellvertretende Bürgermeisterin einer Großstadt alle Barrieren. Mit ihrem Hintergrund in der Interessenvertretung und dem Schutz der Live-Musik-Kultur bringt sie echte Main-Character-Energie in die Lokalpolitik, um Sydney wieder zu einem richtigen Vibe zu machen.






