Das neueste Manöver

Strive zeigt im Krypto-Space echt Main-Character-Energy. Die Firma hat zwischen dem 28. September und dem 2. Oktober 2.000 Bitcoin gekauft und dafür rund 169 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt, um ihre Bestände aufzustocken. Es ist der größte Zukauf seit vier Monaten und bringt ihren Gesamtbestand auf 29.462 BTC.

Dem Geld folgen

Strive agiert als Bitcoin-Treasury-Unternehmen – das ist im Grunde ein fancy Weg zu sagen, dass sie Investorenkapital nehmen und in BTC parken, anstatt es als Cash zu halten. Seit der Übernahme von Semler Scientific im letzten Jahr sind sie extrem schnell gewachsen. Um diese massiven Käufe zu finanzieren, gibt das Unternehmen SATA aus, eine Art Vorzugsaktie, die Investoren jährlich etwa 13 % Rendite einbringt. Das ist ein krasser Move, besonders weil Bitcoin selbst keine Zinsen zahlt – die Dividenden kommen also aus ihren eigenen Barreserven.

Der Reality-Check

Real Talk: Diese Strategie ist nicht risikofrei. Während das Unternehmen auf einem Bestand im Wert von etwa 2,5 Milliarden Dollar sitzt, zeigt der SEC-Bericht, dass die durchschnittlichen Kosten pro Coin bei etwa 90.170 Dollar liegen. Da Bitcoin derzeit niedriger bei etwa 86.000 Dollar gehandelt wird, ist diese Position auf dem Papier aktuell im Minus. Sie halten derzeit den fünftgrößten Bestand unter den börsennotierten Unternehmen, hinter Namen wie Strategy und Metaplanet. Wie immer gilt: Das ist nur zur Info, keine Finanzberatung – macht unbedingt eure eigene Recherche (DYOR), bevor ihr euch solche Aktien anschaut.

Warum das wichtig ist

Strives aggressive Akkumulation signalisiert, dass einige börsennotierte Unternehmen voll auf Bitcoin als ihr primäres Asset setzen, selbst wenn ihr durchschnittlicher Einstiegspreis über der aktuellen Marktlage liegt. Es ist ein spannendes Experiment, traditionelle Aktienstrukturen zu nutzen, um Krypto-Exposure zu hebeln, aber wie sie mit dem Druck der Dividenden umgehen, wird der entscheidende Punkt sein.