Die Kunst des Refreshs
Vergiss Fast-Fashion-Hauls: Der 'messy-but-chic'-Look, der diesen Frühling alles dominiert, läuft nur über deinen eigenen Kleiderschrank. Fashion-Profis empfehlen, erst mal ein Inventar zu machen – hol alles raus, entdecke vergessene Schätze wieder und repariere, was etwas Liebe braucht. Ob du muffige Stoffe auf dem Kleiderständer auslüftest oder einen Steamer benutzt: Ein kurzes Refresh ist der erste Step, damit sich alte Klamotten wieder fresh anfühlen.
Fashion-Redakteurin Maggie Zhou empfiehlt, deine aktuelle Sammlung nach Texturen oder Silhouetten zu scannen, die zu den neuen Trends passen. Wenn du deine Pieces ausgewählt hast, können kleine Anpassungen – wie etwa eine Wide-Leg-Hose auf Cropped-Länge zu kürzen – den Vibe deines Outfits komplett verändern. Wenn du dich kreativ fühlst, kannst du sogar ein Kleid zum Schneider bringen und es in ein Top verwandeln, um deinem Kleiderschrank einen totalen Reset zu verpassen.
Styling-Geheimnisse
Wenn du den 'Balloon-Pant'-Trend mitmachen willst, brauchst du keine neue Hose. Stylist Mikey Ayoubi schlägt vor, den Saum einer weit geschnittenen Hose umzuschlagen, den überschüssigen Stoff fest in Richtung Knöchel zu drehen und einzustecken, um so eine Parachute-Silhouette zu kreieren. Bei leichtem Stoff reicht dafür sogar ein einfaches Haargummi.
Wer knielange Röcke wieder ausgräbt, setzt auf das richtige Styling beim Tuck – oder eben gerade nicht. Wenn du längere Tops oder Jacken locker über dem Bund trägst, verlagerst du den Fokus unter die Hüfte, was für eine moderne Drop-Waist-Silhouette sorgt. Der 'Underwear-as-Outerwear'-Trend ist derweil auch zurück, nur bunter und verspielter: Layer doch mal ein transparentes Unterhemd über einem knalligen BH oder trag ein Bandeau-Top über einem T-Shirt für mehr Shape. Sogar einfache Beach-Flip-Flops werden jetzt zu Röcken und Kleidern gestylt – Profis raten dazu, die Füße als Accessoire zu begreifen und mit Nagellackfarben zu spielen.
Warum das wichtig ist
Angesichts steigender Kosten und Umweltbedenken ist es eine nachhaltige und budgetfreundliche Methode, auf die eigene Garderobe zu setzen, um trendig zu bleiben, ohne zur Verschwendung beizutragen.





