Die Stimmung bei Six Flags ist gerade richtig mies, und das aus gutem Grund. Nach einem herzzerreißenden Vorfall im Six Flags Over Georgia am Montag hat das Freizeitpark-Unternehmen beschlossen, den Betrieb von neun verschiedenen Fahrgeschäften in sechs ihrer Parks vorübergehend einzustellen. Die Entscheidung folgt auf den tragischen Tod eines 42-jährigen Mannes aus Atlanta, Hassan Jihad Ibn Kariem, der aus der Goliath stürzte – einer riesigen Hypercoaster, die Geschwindigkeiten von über 110 km/h erreicht und auf 60 Meter Höhe klettert. Die Polizei hat bestätigt, dass bei dem Chaos auch mehrere andere Personen verletzt wurden. Nick Mendenhall, der gerade mit seinem Sohn aus der Bahn gestiegen war, beschrieb die Szene als völlig surreal: „Alles fühlte sich an, als würde es in Zeitlupe ablaufen.“ Six Flags gibt an, mit den Behörden zu kooperieren, um die Hintergründe der Untersuchung vollständig aufzuklären. Obwohl der Park noch keine vollständige Liste aller betroffenen Bahnen veröffentlicht hat, wissen wir, dass die Nitro-Achterbahn im Six Flags Great Adventure in New Jersey auf der Stilllegungsliste steht. Dieser Vorfall kommt nur zwei Wochen, nachdem Six Flags die X2-Bahn in Magic Mountain, Kalifornien, nach Klagen wegen angeblicher Verletzungen dauerhaft geschlossen hat. Experten weisen nun darauf hin, dass Achterbahnunfälle zwar statistisch extrem selten sind, der Vorfall jedoch die Debatte neu entfacht, ob wir mehr einheitliche bundesweite Sicherheitsstandards benötigen. Das Unternehmen erklärte, man sei „zutiefst betrübt“ und konzentriere sich weiterhin auf die Sicherheit der Gäste. Das Six Flags Over Georgia blieb am Dienstag für einen planmäßigen Ruhetag geschlossen, während die Ermittlungen zur Ursache andauern. Real talk: Das ist eine heftige Situation für alle Beteiligten. ## Warum das wichtig ist Die Sicherheitsstandards in großen Freizeitparks stehen wieder unter strenger Beobachtung. Da die Ermittler alles von Wartungsprotokollen bis hin zu Zeugenaussagen prüfen, könnte diese Situation lowkey verändern, wie Freizeitparks auf nationaler Ebene mit Risiken und Kontrollen umgehen.