Der Tea zum SEC-Kurswechsel
Real talk: Der regulatorische Vibe in D.C. hat sich ordentlich gedreht und jetzt wissen wir endlich, warum die SEC ihren legalen Kreuzzug gegen Krypto plötzlich gestoppt hat. SEC-Kommissar Mark Uyeda, der von Januar bis April 2025 als amtierender Vorsitzender tätig war, hat jetzt ausgepackt, warum die Behörde eine ganze Reihe an Zivilklagen gegen Krypto-Größen hat fallen lassen.
Auf der Konferenz des Psaros Center for Financial Markets and Policy am Mittwoch erklärte Uyeda, dass sich die Behörde auf eine massive 180-Grad-Wende bei der Krypto-Regulierung vorbereitete. Im Grunde wollte die SEC vor Gericht nicht wie Clowns dastehen, indem sie eine Sache vertritt, während sie gleichzeitig plant, ihren kompletten Standpunkt zu ändern.
Warum die Fälle rausgeflogen sind
Uyeda sprach offen über die Glaubwürdigkeit der Behörde und stellte klar, dass er seine Anwälte nicht vor Gericht schicken konnte, um Argumente zu vertreten, die durch eine neue Policy direkt wieder obsolet gewesen wären. „Ich werde unsere Anwälte nicht vor Gericht schicken, damit sie dort stehen und eine Kommissionsinterpretation verkünden, die eine 180-Grad-Kehrtwende zu dem darstellt, was sie gerade noch vor diesem Gericht vertreten haben“, sagte er.
Er gab zu, dass es schon vorher „erhebliche Bedenken“ gab, ob die Klagen der vorherigen Administration rechtlich überhaupt wasserdicht waren. Während seiner Zeit als Chef zog sich die Behörde bekanntlich aus den Fällen gegen Branchen-Giganten wie Kraken, Ripple Labs und Coinbase zurück. Kritiker sprachen damals direkt von einer Revanche für die massive Unterstützung der Krypto-Branche im Wahlkampf von Donald Trump 2024, aber Uyedas Erklärung gibt dem Drama eine eher bürokratische Note.
Die Zukunft der SEC-Spitze
Da die Führung der SEC momentan im Umbruch ist – und Kommissarin Hester Peirce ihren Abgang für diesen November geplant hat – wirkt die Behörde personell etwas dünn besetzt. Das Führungsgremium wird auf nur noch zwei Mitglieder schrumpfen und das Weiße Haus hat bisher keine Nachfolger benannt, um die Lücken zu füllen.
Warum das wichtig ist
Für die Degen-Community und institutionelle Anleger bestätigt das, dass der regulatorische „Krieg“ gegen Krypto zumindest teilweise von internen Konflikten der Behörde befeuert wurde und nicht nur auf reinen Präzedenzfällen basierte. Auch wenn es für die Unternehmen, deren Fälle fallen gelassen wurden, ein riesiger W ist: Denkt dran, dass regulatorische Shifts wie ein Spiel Reise nach Jerusalem sind. Macht immer eure eigene Recherche und bleibt euch des Risikos bewusst; das hier ist keine Finanzberatung.





