Die Stimmung am Sauk Mountain ist an diesem Wochenende tragisch umgeschlagen. Der beliebte Wanderweg in den Northern Cascades, nordöstlich von Seattle, wurde zum Schauplatz zweier getrennter Unglücke, die die lokale Community tief erschüttert haben. Am Samstag war der 66-jährige Gary Idleburg aus Olympia auf einem Serpentinenweg unterwegs, als er den Halt verlor und zwischen 800 und 1.000 Fuß (ca. 240 bis 300 Meter) in die Tiefe stürzte. Zeugen vor Ort beobachteten den Sturz und riefen sofort Hilfe, doch trotz des Einsatzes der Rettungskräfte konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Der Vorfall wiegt besonders schwer, da es nicht der einzige Verlust am Berg war. Nur einen Tag zuvor hatten Suchmannschaften die Leiche des 78-jährigen Peter Kalapaca geborgen, der bereits seit einem Tag als vermisst galt. Die Bergung beider Männer war eine enorme Herausforderung: Das Skagit County Sheriff’s Office koordinierte Bodentrupps, K9-Einheiten und Bergrettungskräfte, um das extrem unwegsame Gelände zu erreichen. Das Büro des Sheriffs sprach der Familie Kalapaca sein Mitgefühl aus und betonte, dass zwar nichts den Schmerz eines solchen Verlustes lindern könne, man aber den Einsatzkräften dankbar sei, die den Familien zumindest etwas Gewissheit verschaffen konnten. ## Warum das wichtig ist Wandern im Backcountry kann innerhalb von Sekunden von friedlich zu lebensgefährlich werden. Diese beiden Vorfälle, die direkt hintereinander am selben Berg passierten, sind eine harte Erinnerung daran, dass selbst bekannte Pfade in den Cascades ein extrem hohes Maß an Vorsicht und Respekt vor dem Gelände erfordern.